Atelierstipendium Genua geht an Sibilla Caflisch
Die Künstlerin Sibilla Caflisch erhält das dreimonatige Atelierstipendium der Stadt Chur in Genua. Ihr Fokus: Verbindungen zwischen Bergen, Flüssen und Meer.

Genua, eine bedeutende Hafen- und Kulturstadt Norditaliens sowie Tor zum Mittelmeer, ist Standort einer der Atelierresidenzen der Städtekonferenz Kultur (SKK), der auch die Stadt Chur angehört.
Sibilla Caflisch, visuelle Künstlerin, die in Chur aufgewachsen ist und heute in Birsfelden lebt, wird dort von Dezember 2026 bis Februar 2027 eines der zwei Ateliers bewohnen, wie die Stadt Chur mitteilt. Das zweite Atelier wird von einer oder einem Kulturschaffenden aus Vevey genutzt.
Das Gemeinschaftsleben und der Austausch zwischen den Kulturschaffenden ist ein wichtiger Aspekt des Aufenthalts. Die Ateliermiete wird von der SKK und der Stadt Chur finanziert. Zusätzlich erhält die Künstlerin ein Stipendium von 5000 Franken an die Deckung der Lebenshaltungskosten.
Im Fokus: Verbindungen zwischen Bergen, Flüssen und Meer
Caflisch arbeitet medienübergreifend und verbindet in ihren Werken geografische, kulturelle und topografische Eindrücke ihrer Lebens- und Reiseorte.
Nach Ausbildungen in Skulptur in Carrara und Kyoto entwickelt sie Reliefs, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien und Videoarbeiten aus einem experimentellen Umgang mit Strukturen und Oberflächen.
Während ihres Aufenthalts wird sie die mediterrane Hafenmetropole zu Fuss erkunden und ihre Beobachtungen in Fotografien, Videos, Skizzen und Notizen festhalten. Ein besonderer Fokus liegt auf den Verbindungen zwischen Bergen, Flüssen und Meer.
Die an unterschiedlichen Orten gesammelten Sandproben dienen als Ausgangsmaterial für Reliefbilder, Installationen und ephemere Sandzeichnungen. Die in Genua gewonnenen Eindrücke sollen in zukünftige Werke sowie in ein mögliches Künstlerinnenheft oder Reisetagebuch einfliessen.










