Bülacher Schiesssport profitiert von neuem Ergänzungsbau

Nau.ch Lokal
Nau.ch Lokal

Bülach,

In Bülach wurde der neue Zehn‑Meter-Luftpistolen-Stand offiziell eingeweiht. Vereine leisteten rund 1500 Stunden Arbeit, der Kanton unterstützte das Projekt.

Wander- und Veloweg in Bülach.
Wander- und Veloweg in Bülach. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Der Ergänzungsbau der Schiessanlage Langenrain ist offiziell eingeweiht, berichtet die Stadt Bülach. Es gibt einen neuen Zehn-Meter-Luftpistolen-Stand. Alle Schiess-Aktivitäten im Raum Bülach sind jetzt im Langenrain an einem Ort.

Mitglieder der lokalen Schützen- und Schiessvereine haben einen bedeutenden Teil der Arbeiten für den Ergänzungsbau geleistet. Das Sportamt des Kantons Zürich unterstützt das Bauprojekt mit einem Beitrag von 122'000 Franken aus dem kantonalen Sportfonds.

Der Ergänzungsbau beherbergt die neue Zehn-Meter-Luftpistolen-Anlage mit acht Scheiben und elektronischer Trefferanzeige, einen Schulungs- und Mehrzweckraum, Garderoben und zusätzliche sanitäre Anlagen.

Rund fünfzig Schützinnen und Schützen und geladene Gäste waren am Einweihungs-Anlass vom Samstag, 7. Februar 2026, dabei. Stadtpräsident Mark Eberli, Stadtrat Andreas Müller und Stadtrat Daniel Ammann begrüssten die Gäste, würdigten das Engagement der Schützen- und Schiessvereine für den Ergänzungsbau und betonten die Bedeutung der Schiessanlage Langenrain für den Schiess-Sport in der Region. Regierungsrat Mario Fehr überbrachte als Vorsteher der Sicherheitsdirektion die guten Wünsche des Kantons.

Hohes Engagement der Vereine

Die Mitglieder der Militärschützen Bülach, inklusive Jungschützen-Abteilung und der Pistolenschützen Bülach leisteten insgesamt fast 1500 Stunden Freiwilligenarbeit. Bei Abbruch, Neubau, Innen- und Aussenarbeiten wurden unter anderem 175,5 Kubikmeter Beton, 16,8 Tonnen Eisen und rund 4500 Kalk-Sandsteine verbaut.

Es wurden 12'000 Schrauben verschraubt, drei Kilometer Fassadenleisten und Holz-Unterkonstruktion montiert, 40 Kubikmeter Geröll, Kies und Humus bewegt und 180 Liter Farbe verwendet. Das Sportamt des Kantons Zürich unterstützt das Bauprojekt mit einem Beitrag von 122'000 Franken aus dem kantonalen Sportfonds.

Lokale Ressourcen aus der Region für die Region

Für den Ergänzungsbau wurden lokale Ressourcen eingesetzt, wenn es möglich war. Das Holz für die Fassade und die Holz-Unterkonstruktion stammt aus dem Bülacher Wald. Auch die Energieversorgung funktioniert lokal.

Auf dem Dach des Ergänzungsbaus produziert die mittlerweile achte Solaranlage der Stadt Bülach mit einer installierten Leistung von 30 Kilowatt-Peak einheimischen Strom. Der selbst produzierte Strom betreibt unter anderem die Luftwärmepumpe, die den Ergänzungsbau heizt.

Kommentare

Weiterlesen

migros
362 Interaktionen
Aus Mexiko
luzern
5 Interaktionen
Angst nach Crans

MEHR BüLACH

Bülach
Bülach
Bülach
stadtpolizei bülach missstände
Bülach

MEHR AUS UNTERLAND

Haare Brandopfer Crans-Montana
Schon 15 Kilo
Güggeli-Express
28 Interaktionen
72 Standorte
8 Interaktionen
Fall «Felix»
illegales Glücksspiels
6 Interaktionen
Regensdorf ZH