Die Bevölkerung von Mönthal kann sich als Gastfamilie melden und Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen.
Friedenstaube Ukraine.
Eine Taube fliegt vor der ukrainischen Flagge im Zeichen des Friedens. - Pixabay

Die Solidarität mit den Flüchtlingen aus der Ukraine ist riesig. Die Schweiz ist bereits dabei, Flüchtende aufzunehmen und sie in geeigneten Unterkünften unterzubringen. Der Bund prüft derzeit verschiedene Optionen, um den Aufenthaltsstatus ukrainischer Staatsangehöriger bei einem länger andauernden Aufenthalt in der Schweiz zu regeln.

Interessierte können sich als Gastfamilie melden. Es soll bitte beachtet werden, dass der Aufenthalt der Gäste bis zu drei Monate und länger dauern kann und es gewisse Kriterien braucht, welche erfüllt werden müssen. Zahlreiche engagierte Privatpersonen und Helferkreise organisieren bereits heute die Freiwilligenarbeit im Flüchtlingswesen. Um diese zu koordinieren und auf die Bedürfnisse abzustimmen, sind sieben regionale Koordinationsstellen aufgebaut worden.

«Dieses sind Ansprechstellen für Freiwillige und Betreuende in den Unterkünften und Gemeinden», teilt das Sozialdepartement mit. Dabei vermitteln sie Einsätze, unterstützen bei der Umsetzung von Projekten und geben Auskunft bei Fragen und Problemen. Die bewährten Strukturen sollen in den kommenden Wochen und Monaten auch als Anlaufstelle für Freiwillige dienen, die Ukraine-Flüchtlinge helfen möchten.

Dabei geht es unter anderem um Betreuung, Beschäftigung. Koordinationsstelle in Brugg ist Römisch-katholische Kirchgemeinde Brugg, Frau Ulrike Kischbaum. Des Weiteren organisiert der Pastoralraum Region Brugg-Windisch Friedensgebete.

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