«Zuelose»: Jungfreisinnige Bern suchen das Gespräch mit dem Gewerbe
Der Jungfreisinn Stadt Bern will per Aktion «Zuelose» erfahren, wo dem Gewerbe der Schuh drückt. «Wir wollen nicht über das Gewerbe reden. Sondern mit ihm.»

Der Jungfreisinn Stadt Bern startet die Aktion «Zuelose». Mitglieder des Vorstands besuchen Geschäfte und Restaurants in der Berner Altstadt und überreichen den Inhabern einen Brief.
Ziel der Aktion ist es, aus erster Hand zu erfahren, wo das Gewerbe im Alltag durch Bürokratie, Bewilligungsverfahren oder unnötige Regulierungen belastet wird.
Betroffenden Gewerbetreibenden eine Stimme geben
Für eine lebenswerte Altstadt sind engagierten Unternehmern essentiell. Sie schaffen Arbeitsplätze, beleben den öffentlichen Raum und tragen wesentlich zur Attraktivität der Stadt Bern bei.
Gleichzeitig sehen sich viele Betriebe mit wachsendem administrativem Aufwand und steigenden Kosten konfrontiert.
Mit der Aktion «Zuelose» möchte der Jungfreisinn Stadt Bern den betroffenen Gewerbetreibenden bewusst eine Stimme geben. Die gesammelten Rückmeldungen werden ausgewertet und daraufhin geprüft, welche Anliegen politisch aufgenommen und konkret angegangen werden können.
«Erstmal zuhören»
«Wer Politik für das Gewerbe machen will, muss zuerst richtig zuhören. Wir wollen nicht über die Betriebe sprechen, sondern mit ihnen. Nur so erfahren wir, welche Vorschriften im Alltag tatsächlich belasten und wo Handlungsbedarf besteht», so Corsin Casty, Präsident des Jungfreisinn Stadt Bern.
Der Jungfreisinn ist überzeugt, dass wirtschaftsfreundliche Politik nicht im Sitzungszimmer entsteht, sondern im direkten Austausch mit den Menschen, die täglich Verantwortung in ihren KMUs übernehmen und unternehmerisches Risiko tragen.
«Unsere Altstadt lebt von ihren Restaurants, Läden, Coiffeuren und Handwerker. Wenn Bürokratie Unternehmertum erschwert, verliert am Ende die ganze Stadt, insbesondere gerade auch die junge Generation», sagt Corsin Casty, Präsident Jungfreisinn Stadt Bern.
Und er führt fort: «Nicht jedes Anliegen lässt sich von heute auf morgen lösen. Aber jedes Anliegen verdient es, gehört zu werden. Von GLP bis SVP sagen alle, sie machen Politik für die KMU. Doch wer die Interessen des Gewerbes vertreten will, muss zuerst mal zuhören. Genau das tun wir mit ‹Zuelose».










