Die geplanten Verkehrssanierungen von Aarwangen und Burgdorf/Oberburg/Hasle nehmen eine weitere Hürde: Der Regierungsrat hat die Verpflichtungskredite für die beiden Verkehrssanierungen genehmigt und zuhanden des Grossen Rats verabschiedet. Es handelt sich um Beträge in der Höhe von 98 Millionen und 314 Millionen Franken.
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Der Berner Regierungspräsident Pierre Alain Schnegg spricht während einer Medienkonferenz über die Impfstrategie des Kantons Bern. (Archivbild) - Keystone

Die Verabschiedung der Kredite sei ein «wesentlicher Meilenstein», teilte der Regierungsrat am Freitag mit. Die Projekte seien über viele Jahre entwickelt und ausgearbeitet sowie in die Mitwirkung gegeben worden. Jetzt könne die Realisierungsphase gestartet werden, hiess es weiter.

Aarwangen soll durch eine Umfahrung vom Durchgangsverkehr entlastet und der Ortskern für alle Verkehrsteilnehmenden ruhiger und sicherer gestaltet werden. Die Verkehrssanierung im Emmental soll die Verkehrssituation im Raum Burgdorf/Oberburg/Hasle mit 19 Massnahmen verbessern. Das Projekt umfasst unter anderem Umfahrungen für Oberburg und Hasle sowie zwei neue Bahnunterführungen in Burgdorf.

Auf politischer Ebene liegt der Ball nun beim Grossen Rat. Er wird im Juni über die Kredite für die beiden Verkehrssanierungen befinden. Gibt das Parlament grünes Licht, soll mit den Vorbereitungsarbeiten und der Ausschreibung des Auftrags ab 2023 gestartet werden. Effektiv gebaut werden könnte voraussichtlich ab 2025.

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