Im Kanton Bern sind zurzeit 6403 geflüchtete Menschen aus der Ukraine gemeldet. Davon sind rund 4500 Personen in Gastfamilien untergebracht.
Brücke in Bern. (Symbolbild) - Pixabay

Die Zivilschutzanlage Mingerstrasse in Bern wird diese Woche geschlossen. Sie wird nicht mehr benötigt, weil der Kanton eine «gewisse Beruhigung der Unterbringungssituation» festgestellt hat, wie die bernische Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion am Mittwoch, 11. Mai 2022, mitteilte. Der Druck hat etwas nachgelassen.

Denn seit zwei Wochen weist der Bund die Geflüchteten nach dem offiziellen Verteilschlüssel den Kantonen zu. Da der Kanton Bern zuvor weit mehr Personen aufgenommen hatte, werden ihm vorübergehend kaum noch Personen zugeteilt, die eine Unterkunft benötigen.

Seit letzter Woche sind mehrere Aufsichtsteams im Kanton unterwegs, um Gastfamilien zu besuchen. Sie beantworten Fragen und prüfen, ob die Unterkünfte den von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe definierten Anforderungen genügen. Die Auswahl der Gastfamilien erfolge zufällig, schreibt der Kanton.