Für den 40. Grand-Prix von Bern vom 14. Mai 2022 haben sich 20'114 Läufer angemeldet. Diese Zahl entspricht den Erwartungen.
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Nach der pandemiebedingten Absage 2020 und der «Sonderausgabe» im Herbst 2021 (zweitägige Veranstaltung mit 9000 Teilnehmenden) meldet sich der Grand-Prix (GP) am 14. Mai 2022 in fast alter Form zurück. Die 20'114 Anmeldungen entsprechen rund zwei Drittel der Zahlen vor der Corona-Pandemie und damit den Erwartungen der Organisatoren.

Am beliebtesten ist nach wie vor der Zehn-Meilen-Lauf (8804 Anmeldungen), gefolgt vom Altstadt-GP (5841) und dem Bären-GP (5469). Bemerkenswert: Die neue Familienkategorie (anstelle von Mutter und Kind – Muki – und Vater und Kind – Vaki) stiess auf grosses Interesse und sorgte für 2712 Anmeldungen (Muki und Vaki 2019: 1922). Der Familienlauf kann als Gruppe, bestehend aus ein bis zwei Erwachsenen und ein bis fünf Kindern, absolviert werden.

Spirig, Strähl, Lehmann und Kyburz sind mit dabei

Die Bühne beim 40. Grand-Prix von Bern gehört für einmal einheimischen Spitzenläufern. Zum Beispiel Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig oder Martina Strähl, ihres Zeichens Berglauf-Weltmeisterin und GP-Gewinnerin 2018.

Bei den Männern können sich die Berner Adrian Lehmann (Halbmarathon-Team-Europameister 2016) und Matthias Kyburz (Orientierungslauf-Weltmeister 2021) Chancen auf den ersten Schweizer GP-Sieg seit 1989 (Markus Ryffel) ausrechnen.

«Die Budgetierung in Pandemiezeiten ist anspruchsvoll», sagt Organisationskomitee-Präsident Matthias Aebischer. «Läuft alles rund, werden nächstes Jahr wieder internationale Aushängeschilder am GP-Start sein.»

Marathon-Europameister und Isostar-Botschafter Viktor Röthlin, der seine Karriere 2014 beendet hat, wird am 14. Mai als Letzter an den Start gehen und das Feld von hinten aufrollen. Wie viele Hobbyläufer retten sich vor Röthlin ins Ziel? Die Isostar-Challenge #escaperöthlin wird es zeigen.

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