Trotz 31:29-Pleite: BSV Bern überzeugt bei Kadetten
Der BSV Bern hält bei den Kadetten Schaffhausen lange auf Augenhöhe mit, muss sich nach einer spannenden Partie am Ende aber knapp mit 31:29 geschlagen geben.

Wie der BSV Bern mitteilt, reiste das Team nach zwei Siegen in Folge mit viel Selbstvertrauen zum schwierigen Auswärtsspiel bei den Kadetten Schaffhausen. Die Gastgeber ihrerseits waren ebenfalls optimal in die Saison gestartet und hatten ihre bisherigen Partien allesamt deutlich gewonnen.
Die Begegnung entwickelte sich von Beginn an zu einem ausgeglichenen Duell. Der Vorsprungeiner Mannschaft betrug in der ersten Halbzeit nie mehr als zwei Tore. Entscheidenden Anteil daran hatte auf Berner Seite der überragend aufspielende Flavio Wick im Tor. Gleichzeitig stellte die robuste Defensive der Kadetten den BSV im Positionsangriff immer wieder vor grosse Herausforderungen.
Nach 20Minuten brachte Nik Jauer den BSV mit einem verwandelten Siebenmeter mit 10:12 in Führung. In den letzten zehn Minuten vor der Pause gelang den Bernern allerdings nur noch ein weiterer Treffer, während Schaffhausen dreimalerfolgreich war. So ging es mit einem leistungsgerechten 13:13-Unentschieden in die Halbzeit.
BSV verspielt Führung nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel starteten beide Mannschaften mit viel Tempo. In den ersten drei Minuten erzielten beide Teams je drei Tore, sodass es schnell 16:16 stand. Anschliessend schien der BSV das Spiel zunehmend an sich zu reissen und setzte sich bis zur 40. Minute auf 18:20 ab. Besonders das Tempospiel funktionierte in dieser Phase ausgezeichnet.
Doch dann schlichen sich einige technische Fehler ins Berner Angriffsspiel ein. Die Kadetten nutzten diese konsequent aus und drehten die Partie mit einem 4:0-Lauf. Von diesem Rückschlag konnte sich der BSV nicht mehr erholen. Die routinierte Mannschaft aus Schaffhausen spielte ihren Vorsprung souverän herunter und liess die Berner nicht mehr entscheidend herankommen.
So blieb dem BSV Bern trotz einer engagierten und über weite Strecken überzeugenden Leistung eine Belohnung erneut verwehrt. Dennoch darf die Mannschaft viele positive Erkenntnisse aus diesem Auftritt mitnehmen. Die Leistung auf Augenhöhe mit einem der stärksten Teams der Liga sollte Mut und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.










