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    BLS streicht bis 2030 rund 40 Vollzeitstellen

    Redaktion
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    Bern,

    Das Bahnunternehmen BLS streicht bis Ende 2030 rund 40 Vollzeitstellen. Es sei die Folge des zunehmenden Kostendrucks.

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    Die BLS streicht rund 40 Vollzeitstellen. - keystone

    Das Berner Bahnunternehmen BLS steht unter zunehmendem Kostendruck, heisst es in einer Medienmitteilung. Der öffentliche Verkehr in der Schweiz kämpfe mit finanziellen Engpässen. Billette und Abonnements würden die Betriebskosten nur teilweise decken.

    Die BLS reagiert nun mit einer Reihe von Sparmassnahmen. Diese betreffen Reisezentren, die Zugbegleitung sowie den Unterhalt der Züge.

    Bis Ende 2030 Baut die BLS rund 40 Vollzeitstellen ab. Zudem schliesst das Unternehmen fünf ihrer Reisezentren. Betroffen sind die Standorte Seftigen, Hasle-Rüegsau, Ins, Münsingen und Zollikofen.

    Den Standort Zweisimmen prüft die BLS gemeinsam mit der Montreux Berner Oberland Bahn (MOB), wie die BLS mitteilt.

    BLS passt Öffnungszeiten an Wochenenden an

    Auch die Öffnungszeiten an Wochenenden werden eingeschränkt. Sonntags bleiben künftig nur noch die Reisezentren in Spiez und Interlaken West das ganze Jahr geöffnet. Jenes in Kandersteg öffnet nur noch während der Sommersaison.

    Der Grund für diese Änderungen liegt im veränderten Kaufverhalten. Immer mehr Reisende kaufen ihre Billette über digitale Kanäle. Physische Verkaufsstellen, an denen Personal arbeitet, werden seltener genutzt.

    Auch die Zugbegleitung wird auf bestimmten Regio-Express-Linien reduziert.

    Touristische Linien bleiben vollständig begleitet

    Auf den wichtigsten touristischen Strecken ändert sich hingegen nichts. Der GoldenPass-Express zwischen Interlaken Ost und Zweisimmen sowie der RegioExpress am Lötschberg und Simplon werden weiterhin in allen Zügen von Reisebegleitern betreut.

    Zusätzlich reduziert die BLS die Reinigung ihrer Züge. Heute durchläuft ein Zug im Durchschnitt alle 14 Tage eine Reinigungsanlage. Künftig erfolgt die Aussenreinigung nur noch einmal pro Monat. Auch die Entleerung und Befüllung der Abwasser- und Frischwassertanks wird seltener durchgeführt.

    BLS spart rund 5 Millionen Franken ein

    Mit den Sparmassnahmen rechnet die BLS für die Jahre 2027 und 2028 mit Einsparungen von rund 5 Millionen Franken. Das hat auch Auswirkungen auf die Abgeltungen, also die Zahlungen von Bund und Kantonen an die BLS. Diese sinken auf jährlich rund 150 Millionen Franken.

    Das Fahrplanangebot selbst bleibt laut BLS unverändert. Die Züge fahren weiterhin gleich oft. Die BLS entwickelt das Angebot in Absprache mit den Kantonen weiter.

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    Kommentare

    User #2962 (nicht angemeldet)

    Reduktion auch bei der GL und VR Kostenstellen..! Unbedingt....!!!

    User #6593 (nicht angemeldet)

    Es fahren immer mehr Leute mit dem ÖV, trotzdem muss die Bahn kosten sparen!!!? Wo versiegen denn die Billetteeinnahmen? Nun schon bald gehen die Abo- und Billettepreise hoch, trotzdem will man den Service Public sparen?

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