Das Stadtberner Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) soll temporär Personal aufstocken. Grund ist die Übernahme zusätzlicher Beistandschaften.
Brücke in Bern. (Symbolbild) - Pixabay

Für die unbegleiteten Minderjährigen ist im Kanton Bern die KESB Emmental zuständig. Weil diese zu wenig Ressourcen habe, um noch weitere Beistandschaften zu führen, sei die Stadtberner Behörde angefragt worden, Abklärungen und Beistandschaften zu übernehmen, teilte der Berner Gemeinderat am Montag, 9. Mai 2022, mit.

Die dafür nötige Stellenaufstockung kostet 119'500 Franken. Der Kanton Bern vergütet Fallpauschalen. Die neuen Beistandschaften für Ukraine-Flüchtlinge seien nicht mit den bestehenden Ressourcen der KESB aufzufangen, schreibt der Gemeinderat. Seit Ausbruch der Pandemie seien die Fallzahlen im Kindesschutzbereich bereits konstant hoch. Über den Zusatzkredit muss noch das Stadtparlament befinden.

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