Stadt Bern: Hotellerie mit weniger Übernachtungen und Gästen
In der Stadt Bern sind im Jahr 2019 495'894 Gästeankünfte registriert worden. Das sind 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die definitiven Daten der Beherbergungsstatistik des Bundesamtes für Statistik zeigen, dass die Hotel- und Hostelankünfte in der Stadt Bern mit einem Jahrestotal von 495’894 Gästen einen Rückgang von 0,5% (Schweiz –0,9%, Ausland –0,2%) gegenüber dem Vorjahr (498’550 Gäste) verzeichnen. Im Jahr 2019 resultierte bei den Übernachtungen der Hotellerie mit insgesamt 824'130 Nächten (Vorjahr: 827'888) ebenfalls eine Abnahme um 0,5% (Schweiz –1,5%, Ausland +0,3%) gegenüber dem Vorjahr.
Das Jahr 2018 war bezüglich Gästeankünften und Hotellogiernächten ein Rekordjahr: Beide Werte markierten den bisherigen Höchststand. Unter den Auslandgästen (Anteil Logiernächte in der Hotellerie am Gesamttotal: 57,7%) stammten mit 88’522 Logiernächten die meisten Gäste aus Deutschland, gefolgt von den US-Amerikanerinnen und -Amerikanern mit 68’792, den Gästen aus China (ohne Hongkong) mit 27’221, dem Vereinigten Königreich mit 25’096, Frankreich mit 23’587, Italien mit 19’326, Spanien mit 16’144, der Republik Korea mit 13’932, Japan mit 12’621 und den Niederlanden mit 11’659 Logiernächten.
2018 war ein Rekordjahr
Prozentual betrachtet ergeben sich bei den Übernachtungen für die wichtigsten Herkunftsländer im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr folgende Veränderungen: Frankreich (+13,5%), Niederlande (+10,4%), China (+10,1%), USA (+7,8%) und Vereinigtes Königreich (+2,9%). Die Vorjahreszahlen nicht erreicht haben Spanien (–22,6%), Italien (–13,6%), Japan (–9,6%), Republik Korea (–3,1%) und Deutschland (–2,0%).
Das gerundete, durchschnittliche Hotel- und Hostelangebot der Bundesstadt verharrt gegenüber dem Vorjahr bei 33 Beherbergungsbetrieben. Unter Berücksichtigung der Öffnungstage der einzelnen Betriebe standen den Gästen im Jahr 2019 durchschnittlich 2’132 Zimmer (im Vorjahr 2’127 Zimmer) bzw. 3’818 Betten (3’777 Betten) zur Verfügung.
Bei gestiegenem Zimmer- und Bettenangebot sank die Auslastung der Zimmer von 70,6% auf 70,3%, jene der Gastbetten sank von 60,0% auf 59,1%. Die Aufenthaltsdauer pro Gast verharrte im Schnitt bei 1,7 Nächten. Nach Herkunft gegliedert verharrte der Wert bei den Gästen aus dem Ausland bei 1,8 Nächten und jener bei den Schweizergästen bei 1,5 Nächten auf dem Vorjahreswert.






