Die Stadt Bern bleibt in den roten Zahlen stecken. Der Gemeinderat budgetiert fürs kommende Jahr ein Defizit von 50,6 Millionen Franken, wie er am Montag bekanntgab.
Bern
Blick auf die Altstadt von Bern. (Symbolbild) - Keystone

Weit höher wäre der Aufwandüberschuss ohne die Entlastungsmassnahmen des Finanz- und Investitionsprogramms (FIT). Für 2022 sieht das Programm eine Haushaltentlastung von 32 Millionen Franken vor.

Der Gemeinderat geht davon aus, dass sich Corona auch 2022 massgeblich auf die Finanzen auswirken wird. Allerdings sei vieles vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig.

Erstmals verabschiedete der Gemeinderat eine städtische Finanzstrategie. Sie soll unter anderem sicherstellen, dass der Finanzhaushalt über einen längeren Zeitraum betrachtet mindestens ausgeglichen gestaltet werden kann und konjunkturelle Schwankungen angemessen abgefedert werden können.

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