Napoleonsbächli wird freigelegt
Die Stadt Bern plant, das Napoleonsbächli auf 90 Metern freizulegen und ökologisch aufzuwerten, um Überschwemmungen bei Starkregen zu verhindern.

Wie die Stadt Bern mitteilt, fliesst das Napoleonsbächli unterhalb der Napoleonsbrücke zwischen der Siedlung Weiermatt und dem Riedererain in den Gäbelbach. Das Gewässer wurde in den 1950er-Jahren teilweise eingedolt.
Bei Starkniederschlägen sind der Einlauf und die bestehende Leitung unzureichend gross, was zu Überflutungen und Schäden an den angrenzenden Landwirtschaftsflächen sowie dem Zufahrtsweg zu einer Hochdruckgas-Schieberstation führt.
Deshalb soll das Napoleonsbächli innerhalb des gegebenen Gewässerraums auf einer Länge von 90 Metern freigelegt sowie naturnah gestaltet, ökologisch aufgewertet und mit einheimischer, standortgerechter Bepflanzung versehen werden. Mit der Offenlegung und Aufwertung ist gewährleistet, dass der Wasserfluss bei Starkregen im Bachbett bleibt und Überschwemmungen und Schäden verhindert werden.
Für die Freilegung des Napoleonsbächli beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Projektierungs- und Realisierungskredit von 670'000 Franken. Die Finanzierung erfolgt über die (gebührenfinanzierte) Sonderrechnung Stadtentwässerung.






