Unter dem Slogan «Bürgerliche Politik mit sozialer Verantwortung» steigt die Berner Mitte in den Wahlkampf für die kantonalen Wahlen vom Frühling 2022.
Die CVP Schweiz mit ihrem Praesidenten Gerhard Pfister praesentieren an einem Point de Presse den neuen Namen "Die Mitte, Le Centre, Allianza dal Center, Alleanza del Centro" und ihren Auftritt des Reformprozesses CVP2025, am Freitag, 4. September 2020, in Bern. Die neue Namensgebung wird den Mitgliedern in einer Urabstimmung zur Wahl vorgelegt. (KEYSTONE/Peter Schneider) - keystone

Nebst der Verteidigung des Regierungssitzes will die Partei zwei zusätzliche Grossratssitze erobern.

Konkret werden 16 Sitze im Kantonsparlament angepeilt, teilte die Partei am Donnerstag mit. Heute verfügt die Mitte-Fraktion über 14 Sitze im Grossen Rat. In der Medienmitteilung zeigte sich Parteipräsident Jan Gnägi erfreut darüber, dass die Mitte in allen Wahlkreisen des Kantons ins Rennen gehen werde.

Für die Regierungsratswahlen nominierte die Partei am Mittwochabend Astrid Bärtschi. Sie soll den freiwerdenden Sitz von Beatrice Simon verteidigen.

Die Mitte fasste zudem die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen. Im Gegensatz zur Mutterpartei, die bei der Pflegeinitiative Stimmenthaltung beschlossen hatte, empfiehlt die Berner Mitte das Volksbegehren zur Annahme. Die Ja-Parole wurde mit 68 zu 49 Stimmen beschlossen.

Bei den übrigen Vorlagen folgt die Kantonalpartei den Parolen der Mitte Schweiz: Ja zum Covid-Gesetz und Nein zur Justizinitiative.

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