Im Kanton Bern können Schulen repetitive Coronatests durchführen, wenn pro Standort mindestens 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Das hat der Regierungsrat entschieden.
Ein Schüler führt an einer Schule einen Corona-Schnelltest durch. (Archivbild). Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Ein Schüler führt an einer Schule einen Corona-Schnelltest durch. (Archivbild). Foto: Sebastian Gollnow/dpa - dpa-infocom GmbH

Der Schwellenwert stelle die Sinnhaftigkeit der Tests aus epidemiologischer Sicht sicher, heisst es in einem Communiqué vom Mittwoch. Massentests gab es an den Schulen im Kanton Bern bis im Spätsommer 2021. Im September ging der Kanton dann zum Ausbruchstesten über. Daran hält er grundsätzlich fest.

Die Methode ist aber umstritten. Kritiker sind der Meinung, beim Ausbruchtesten komme man häufig zu spät. Der Kanton kam deshalb vor einer Woche den Schulen und Gemeinden entgegen und stellt es ihnen nun frei, Massentests durchzuführen. Die Regeln dafür hat der Regierungsrat nun in einer Verordnungsänderung festgehalten.

Mehrere grössere Gemeinden haben sich mittlerweile entschlossen, zu Massentests zurückzukehren - darunter die Stadt Bern und die Gemeinde Köniz. Noch nicht festgelegt hat sich Biel. Die Stadt Thun hingegen hält am Ausbruchstesten fest.