Kanton Bern: Wie historische Bauten Geschichte weitererzählen
Die neue Ausgabe des Magazins «Fachwerk» der Denkmalpflege des Kantons Bern zeigt, wie sich historische Bauten heutigen Bedürfnissen anpassen lassen.

Die neue Ausgabe des Magazins «Fachwerk» der kantonalen Denkmalpflege zeigt, wie historische Bauten als sichtbares Gedächtnis Menschen und Lebensräume prägen. So erzählt etwa eine bemalte Ründi an einem Emmentaler Bauernhaus davon, wie Menschen vor 250 Jahren lebten und was ihnen wichtig war. Eine mittelalterliche Kaskadentreppe prägt seit Jahrhunderten eine Gasse in der Erlacher Altstadt.
Solche Bauten sind weit mehr als eine schöne Kulisse – sie vermitteln Geschichte und stiften Identität. Diese und weitere Beispiele in der neuen Ausgabe des «Fachwerks» zeigen, wie mit jeder Sanierung und Erneuerung die Geschichte eines Gebäudes weitergeschrieben wird.
Heutige Nutzungsbedürfnisse müssen bei der Weiterentwicklung historischer Bauten ihren Platz finden. Die Beiträge im «Fachwerk» zeigen anhand konkreter Beispiele, wie dies gelingen kann: im Gespräch mit allen Beteiligten, mit Fachwissen – und mit der Bereitschaft, Altes und Neues zusammenzudenken. Ob bei einer Solaranlage auf dem Dach in einem geschützten Ortsbild oder bei einem modernen Raumkonzept innerhalb historischer Mauern.
Alle Beiträge und eine vielfältige Sammlung von Berichten zu frisch restaurierten Objekten oder Erkenntnissen aus der Bauforschung sind auch in der neuen digitalen Ausgabe des Magazins zu finden. Ebenso alle früheren Versionen von Fachwerk.






