Kanton Bern macht Weltkulturerbe der Pfahlbauten sichtbarer

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Mit Informationstafeln weist der Archäologische Dienst des Kantons Bern an sechs Fundorten im Seeland auf Pfahlbausiedlungen hin. Die Stelen sollen mithelfen, das im Wasser und Boden verborgene Kulturgut von Weltrang der Öffentlichkeit besser ins Bewusstsein zu rufen.

    Pfahlbauten bern bielersee
    Ein Model von Pfahlbauten im Landesmuseum. - Keystone

    Seit zehn Jahren gehören die prähistorischen Pfahlbauten im Alpenraum zum Unesco-Welterbe. Von den insgesamt 111 Fundstellen in den Alpenländern liegen mehrere im Kanton Bern.

    Fundstellen befinden sich im Hafen von Biel-Vingelz, bei Lüscherz, in Twann-Tüscherz, bei Seedorf am Lobsigesee, in Sutz-Lattrigen und bei Vinelz, wie die bernische Bildungs- und Kulturdirektion am Donnerstag mitteilte.

    An jeder dieser Fundstellen hat der Archäologische Dienst in Absprache mit den Standortgemeinden je eine Informationsstele aufgestellt. Sie vermitteln das aktuelle Wissen über das im Boden verborgene Welterbe vor Ort und dessen Bedeutung für die europäische Geschichte.

    Die 111 Fundstellen des Welterbes «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» stehen stellvertretend für die über 1000 bekannten Seeufersiedlungen aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit im Alpenraum. Auch im Kanton Bern haben sich abseits der Unesco-Fundstellen an praktisch allen Seen prähistorische Seeufersiedlungen erhalten, so etwa am Thunersee, Moossee, Inkwilersee und Burgäschisee.

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