BSV Bern verliert Topscorer Wanner an TBV Lemgo Lippe
Topscorer Levin Wanner verlässt den BSV Bern nach der Saison 2025/26 und wechselt zur Spielzeit 2026/27 in die Bundesliga zum TBV Lemgo Lippe.

Wie der BSV Bern mitteilt, geht Levin Wanner den nächsten Schritt: Der 25-Jährige verlässt den BSV Bern per Ende der Saison 2025/26 und wechselt zur neuen Spielzeit in die deutsche Bundesliga zum TBV Lemgo Lippe.
Levin Wanner begann seine Handballkarriere 2012 bei der SG Rhyfall Munot und wechselte früh in die Akademie der Kadetten Schaffhausen. Dort durchlief er alle Juniorenstufen und kam 2018 nach einer Saison in der NLB bei den Espoirs zu seinen ersten Einsätzen in der QHL.
Bis 2020 spielte er in der NLB und der höchsten Liga, ehe er zum HC Kriens Luzern wechselte. Nach drei Jahren in der Innerschweiz wechselte Wanner zur Saison 2023/24 zum BSV Bern. Dort entwickelte er sich schnell zu einer wichtigen Stütze der Mannschaft und ist in der aktuellen Saison Topscorer der Stadtberner.
Levin wagt nächsten Schritt in die Bundesliga
Nun folgt der nächste Karriereschritt: Levin Wanner schliesst sich zur Saison 2026/27 dem TBV Lemgo Lippe an. Der Traditionsverein aus Nordrhein-Westfalen spielt aktuell eine starke Saison und belegt hinter dem SC Magdeburg, den Füchsen Berlin und der SG Flensburg-Handewitt den vierten Tabellenplatz der Handball-Bundesliga. Im Team von Cheftrainer Florian Kehrmann stehen mit Samuel Zehnder und Joël Willecke bereits zwei Schweizer Akteure unter Vertrag.
«Levin hat sich in seiner Zeit bei uns zu einem sehr wertvollen Spieler entwickelt. Er liebt es, Verantwortung zu übernehmen, und erzielt viele wichtige Tore für uns. Sein Wurfrepertoire ist enorm und seine Effizienz beeindruckend.
Levins Karriere verlief nicht immer nur steil aufwärts. Mit seiner sympathischen Art hat er sich jedoch immer wieder zurückgekämpft und ist nun bereit, den nächsten Schritt zu machen. Der Wechsel in die beste Liga der Welt ist ein logischer Schritt. Ich wünsche Levin alles Gute, um in der Deutschen Bundesliga ein neues Kapitel aufzuschlagen.» – so Guido Frei.










