Regierung

    Berner Regierung begrüsst Lockerungen - 15-Personen-Demos erlaubt

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Bern,

    Der Berner Regierungsrat begrüsst den ersten Lockerungsschritt bei den Corona-Massnahmen. Bei der Gastronomie hätte er sich ein mutigeres Vorgehen des Bundesrats gewünscht.

    Bundesrat Alain Berset spricht neben Bundespräsident Guy Parmelin, während einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Mittwoch, 24. Februar 2021, in Bern. - keystone

    Das machte er in einem Communiqué vom Mittwoch deutlich. Die sinkenden Fallzahlen hätten seiner Meinung nach eine Öffnung der Aussenterrassen gerechtfertigt.

    Nun erwartet der Regierungsrat, dass die Vorgaben in der Gastronomie schweizweit angewendet würden, wie er schreibt. Manche Kantone tolerieren zurzeit Take-Aways mit Sitzgelegenheiten im Freien.

    Weiter hätte sich der Regierungsrat gewünscht, dass die Höchstzahl für private Treffen auf zehn Personen erhöht würde. Derzeit befänden sich Familien mit drei oder mehr Kindern faktisch in Isolation, weil sie niemanden treffen dürften.

    Erfreulich sind für den Regierungsrat hingegen die Öffnung der Läden und Museen sowie die Erleichterungen im Sportbereich. Positiv sei auch, dass der Bundesrat den Zeitplan enger etappiert habe und schon nach drei Wochen weitere Öffnungsschritte beschliessen könnte.

    Aufgrund der Bundesratsbeschlüsse nahm die Berner Regierung mehrere Anpassungen der kantonalen Covid-Verordnung vor. So sind ab 1. März bis zu 15 Personen an Demonstrationen zulässig statt bloss 5 wie heute.

    Der Regierungsrat reagiert damit auf den Beschluss des Bundesrats, die Obergrenze für Menschenansammlungen im öffentlichen Raum zu erhöhen. Die Vereinheitlichung soll der Berner Kantonspolizei die Arbeit erleichtern. Über die Verlängerung der kantonalen Covid-Bestimmungen im Strafvollzug und in der Bildung will der Regierungsrat noch diese Woche entscheiden.

    Wie letzte Woche angekündigt, hat der Regierungsrat zudem Anpassungen bei der Härtefallverordnung beschlossen. Ab diesem Donnerstag können im Kanton Bern auch jene Unternehmen Härtefall-Unterstützung beantragen, die zwischen dem 1. Oktober und der Einreichung des Gesuchs in einen anderen Kanton abgewandert sind.

    Zwar sei es standortpolitisch nicht zielführend, abgewanderte Unternehmen zu unterstützen, räumt der Regierungsrat ein. Doch er schliesse hier auf Wunsch des Bundes eine Lücke in der kantonalen Härtefallverordnung.

    Weiter wird die Regierung bei jenen Unternehmen, die über den 28. Februar hinaus geschlossen bleiben müssen, die zusätzliche Tage des Monats März in die finanzielle Kompensation einrechnen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Polizisten nehmen einen Einbrecher fest. (Symbolbild) - Stadtpolizei Zürich
    36 Interaktionen
    Fälle in Zürich
    sdf
    13 Interaktionen
    Regeln

    MEHR REGIERUNG

    Kanton Graubünden
    Kanton Graubünden
    Kanton Graubünden
    Kanton Graubünden
    Mitglieder der Regierung und Gemeindepräsidien aus der Region Wil-Gossau.
    Andwil SG
    trump
    Geburtsrecht-Streit

    MEHR AUS STADT BERN

    YB
    9 Interaktionen
    YB-Legende
    Hornissen Balkon Bern
    46 Interaktionen
    Berner Leser staunt
    Auszeichnung winkt
    Fahrzeugfahndung
    3 Interaktionen
    Für Fahrzeugfahndung