Berner Grossratsmitglieder sollen aufs Küssen verzichten

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Mitglieder des bernischen Grossen Rates sollen in der Frühlingssession auf das Händeschütteln und die Begrüssungsküsse verzichten.

Im Berner Grossrat soll derzeit auf das Begrüssen durch einen Kuss oder Händeschütteln verzichtet werden. - Keystone

Die Mitglieder des bernischen Grossen Rates sollen in der Frühlingssession auf das Händeschütteln und die Begrüssungsküsse verzichten. Das geht aus einem Mail der Parlamentsdienste vor, das der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt.

Das Schreiben ging am Freitagabend bei den 160 Ratsmitgliedern ein. Beigelegt wurde ein Flyer mit Verhaltenstipps des Bundes.

Die Besuchertribüne wird im Berner Rathaus - anders als in den eidg. Räten - vermutlich offen bleiben, wie Grossratspräsident Hannes Zaugg-Graf (GLP) auf Anfrage erklärte. «Da unser Besucherkapazität kleiner ist, werden wir vermutlich nicht sperren, aber sicher die Identität der Besuchenden festhalten.» Oftmals sind nicht mehr als 20 Gäste auf der Tribüne anwesend, dazu einige Medienschaffende.

Die Frühlingssession des Berner Kantonsparlaments beginnt am kommenden Montag und dauert bis 12. März. Am Montag werde es zum Thema Coronavirus noch eine öffentliche Kommunikation geben, erklärte Zaugg-Graf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im bernischen Grossen Rat soll auf Händeschütteln und Begrüssungsküsse verzichtet werden.
  • Die Besuchertribüne soll offen bleiben.

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