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    Bern: Weniger Parkplätze auf den Allmenden gefordert

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    Die Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bern stützt die Pläne für die Allmenden – und präzisiert sie mit zwölf Planungserklärungen.

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    Gemeindeverwaltung (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

    Die Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün (PVS) empfiehlt dem Stadtrat, den Zwischenbericht des Gemeinderats zur künftigen Gestaltung und Nutzung der Allmenden zustimmend zur Kenntnis zu nehmen. Gleichzeitig präzisiert sie die Stossrichtung mit zwölf Planungserklärungen in den Bereichen Planung / Gestaltung, Parkierung und Nutzungen.

    Die Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün (PVS) hat den Zwischenbericht des Gemeinderats zur künftigen Gestaltung und Nutzung der Allmenden vorberaten. Im Bericht legt der Gemeinderat die Eckwerte für die weiteren Planungsschritte in den Bereichen Freiraumqualität, Parkierung, Sport und Veranstaltungen fest.

    Die PVS unterstützt die vom Gemeinderat vorgeschlagene Stossrichtung und präzisiert sie mit zwölf Planungserklärungen zu den Themen Planung / Gestaltung, Parkierung und Nutzungen. So fordert die Kommission den Gemeinderat auf, gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren des Perimeters Wankdorf Massnahmen zu erarbeiten, um das Verkehrsaufkommen des moto-risierten Individualverkehrs weiter zu reduzieren. Zudem soll er sich beim Kanton für eine weitere Senkung der im Richtplan festgelegten Anzahl Veranstaltungsparkplätze einsetzen.

    Eine Kommissionsmehrheit möchte verschriftlichen, dass auch bei der weiteren Planung eine nach dem kantonalen Richtplan bedarfsgerechte Anzahl Parkplätze gewährleistet bleibt, um möglichen Sorgen in der Bevölkerung vorzubeugen. Bestehende oberirdische Parkierungsflächen sollen wie geplant erst aufgehoben werden, wenn der tatsächliche Bedarf überprüft und notwendige Ersatzangebote verfügbar sind.

    Sofortmassnahmen sollen gemäss der PVS im Rahmen der Neuordnung auf notwendige, zweck-mässige und kostengünstige Eingriffe beschränkt werden. Auf Investitionen, die im Zuge der definitiven Neuordnung wieder rückgebaut oder wesentlich angepasst werden müssten, soll ver-zichtet werden.

    In einer weiteren Planungserklärung fordert die Kommission, dass die Allmenden ausserhalb der Veranstaltungsflächen weitgehend frei von kommerziellen Nutzungen bleiben sollen.

    Zudem soll der Gemeinderat die von der Armee angemeldeten Bedürfnisse für die Nutzung der Kleinen Allmend im Planungsprozess weiterhin berücksichtigen und in den Planungs- und Entscheidungsgrundlagen transparent ausweisen. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen von Bund und Kanton soll geprüft werden, ob diese Nutzungsbedürfnisse ganz oder teilweise auf einer alternativen Fläche erfüllt werden können. z.B. im Bereich des Parkplatzes an der Wölflistrasse.

    Die PVS empfiehlt dem Stadtrat, vom Zwischenbericht zustimmend Kenntnis zu nehmen. Der Stadtrat wird das Geschäft an einer der nächsten Sitzungen beraten.

    Die Testplanung wird im Jahr 2027 fortgesetzt und von einer breit abgestützten Jury begleitet. Auf dieser Grundlage soll 2028 das Planerlassverfahren zur Anpassung der Nutzungsplanung mit anschliessender öffentlicher Auflage eingeleitet werden. Über die definitive Planung wird die Stimmbevölkerung entscheiden.

    Zum Ganzen siehe auch: Allmenden: Neuordnung und Überarbeitung des Nutzungs- und Gestaltungsplans

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