Bern: Mann (32) soll mehrere Einbrüche begangen haben
In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Bern einen Mann angehalten, der verdächtigt wird, mehrere Einbrüche verübt zu haben.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Nacht auf Mittwoch wurde in Bern in mehrere Häuser eingebrochen.
- Dank aufmerksamen Bürgern konnte die Kantonspolizei einen Tatverdächtigen festnehmen.
- Der mutmassliche 32-jährige Einbrecher wurde in Untersuchungshaft versetzt.
Der Kantonspolizei Bern wurde in der Nacht auf Mittwoch, zwischen 3.20 Uhr und 5.20 Uhr, gemeldet, dass an der Zwyssigstrasse und dem Pilgerweg im Mattenhofquartier in Bern in mehrere Häuser eingebrochen worden sei.
Insgesamt gingen in diesem Zusammenhang drei Meldungen zu Einbruch- und Einschleichdiebstahl ein.
Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte leiteten Fahndungsmassnahmen nach der Täterschaft ein und sicherten erste Spuren vor Ort.
Der Festgenommene befindet sich in Untersuchungshaft
Schliesslich konnte die Kantonspolizei Bern mit Hilfe von aufmerksamen Bürgern einen Mann an der Tramstation Fischermätteli anhalten, der auf das im Zusammenhang mit den Einbrüchen angegebene Signalement passte.

Der 32-Jährige wurde vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft versetzt. Die Ermittlungen unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland dauern an.
Insbesondere werden mögliche Zusammenhänge mit weiteren Vermögensdelikten im Raum Bern geprüft.
Offene Nebentüren sind Einladungen für Einbrecher
In den vergangenen Wochen stellte die Kantonspolizei Bern fest, dass insbesondere sogenannte Einschleichdiebstähle stark angestiegen sind.
Die Täterschaft suchte nach unverschlossenen Eingangs- oder Nebentüren und war dabei häufig erfolgreich. In diesem Zusammenhang mahnt die Kantonspolizei Bern erneut zur Vorsicht und gibt folgende Verhaltenstipps:
Schliessen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus immer ab, auch wenn Sie sich nur kurz entfernen und machen Sie einen Kontrollgriff. Offene Nebentüren, z.B. zur Waschküche, Garage oder Veloraum sind eine Einladung, sich Zugang zu verschaffen.

Achten Sie darauf, dass auch diese abgeschlossen sind. Schräg gestellte Fenster sind kein Hindernis für Einbrecher.
Verdächtige Beobachtungen sind zu melden
Darüber hinaus haben sich Hinweise aus der Bevölkerung gerade für rasche Interventionen und Anhaltungen von Tätern mehrmals als entscheidend erwiesen.
Weiterhin gelten Tipps wie Nachbarschaftshilfe oder unmittelbare Meldungen zu verdächtigen Beobachtungen an die Kantonspolizei Bern via den Notrufnummern 112 oder 117. Die Kantonspolizei Bern bietet zudem kostenlose Sicherheitsberatungen an.












