Dem Finanzplan 2021 bis 2026 kann entnommen werden, dass Seftigen eine angespannte finanzielle Zeit erwartet.
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Schweizer Franken. (Symbolbild) - keystone

Die Steuererträge sind mehr oder weniger stagnierend, so dass nur tiefe Zuwachsraten bei den Einkommenssteuern von 0 bis 1,5 Prozent angenommen werden. Für ausgeglichene Ergebnisse fehlt durchschnittlich mindestens ein halber Steuerzehntel.

Die Sparbemühungen bei den Konsumausgaben sind soweit bereits ausgeschöpft. Die direkt beeinflussbaren Bereiche und Aufwendungen werden immer weniger. Oftmals sind Gemeinden von übergeordneten Instanzen und Bestimmungen des Kantons und Bundes abhängig.

So auch bei den Beiträgen an die Lastenausgleiche, welche durch die Pandemie noch stärker unter Druck geraten sind und weiter zunehmen werden. Auch wenn vorerst im Jahr 2022 noch keine Steuererhöhung beantragt wird, so ist eine solche in den nächsten Jahren wahrscheinlich, wenn sich der aktuelle Trend fortsetzen sollte.