Belp schlägt im Standort-Vergleich des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern auch diesmal oben aus. Doch Kirchberg und Langenthal sind der Gemeinde am Eingang des Gürbetals hart auf den Fersen.
Ortsschild - Belp
Ortsschild - Belp - Nau

Das Gemeinderating des Handels- und Industrievereins (HIV) will den Gemeinden ermöglichen, ihre Stärken und Schwächen in der unternehmerischen Standortbeurteilung mit anderen zu vergleichen. Aber auch Unternehmen, Kader, Berater oder Wirtschaftsförderungen können die Informationen zur Standortqualität nutzen.

Bewertet werden Kriterien wie Steuern und Gebühren, Verkehrsanbindung oder das Bauen. Auch weiche Faktoren wie Umgebung und Lebensqualität fliessen laut HIV in die Betrachtungen ein.

Insgesamt wurden 116 Gemeinden in das aktuelle Rating einbezogen, wie der Verband in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.

Im Regionenvergleich stehen das Emmental und der Oberaargau sowie die Region Bern ganz oben. Diese Regionen schöpfen ihr Standortpotenzial zu rund 80 Prozent aus. Schlusslicht ist der Berner Jura mit etwas mehr als 72 Prozent.

Am stärksten punkteten die Gemeinden bei den Faktoren Verkehrsanbindung, Bauen und weiche Faktoren. Den grössten Handlungsbedarf ortet der HIV im ganzen Kanton im Bereich Steuern und Gebühren.

Für den Belper Gemeindepräsidenten Benjamin Marti ist laut Mitteilung klar, dass der Spitzenplatz vor allem eine Auszeichnung für ein gutes Gesamtpaket ist. «Es geht klar aus dem Rating hervor: Die Gemeinde Belp ist in keiner der fünf Teilkategorien Spitzenreiterin, macht aber in der Summe das Rennen», wird Marti zitiert.

www.bern-cci.ch

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