EHC Basel feiert Heimsieg gegen La Chaux-de-Fonds
Der EHC Basel schlägt La Chaux-de-Fonds mit 5:1 und wahrt dank Effizienz, Härte und starkem Kollektiv seine Chancen auf ein Heimrecht im Playoff-Viertelfinal.

Wie der EHC Basel mitteilt, gewinnt das Team dank einer grossartigen Mannschaftsleistung und grösserer Effizienz in der Offensive gegen den Tabellenzweiten HC La Chaux-de-Fonds klar mit 5:1 und bleibt damit im Kampf um die ersten vier Plätze, die Heimrecht im Playoff-Viertelfinale bedeuten würde, weiterhin im Spiel.
Am nächsten Donnerstag, 12. Februar 2026, in Winterthur gilt es nun, diesen Sieg zu bestätigen. Die Spiele zwischen Basel und La Chaux-de-Fonds sind oft unterhaltsam.
Beide Teams versuchen, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, was schöne und schnelle Kombinationen verspricht. Die fast 3000 Zuschauer, davon viele Frauen anlässlich des «Gameday for Ladies», konnten sich auch davon überzeugen.
Frühe Führung ebnet den Weg zum klaren Sieg
Zusätzlich brachte Basel das Element der gesunden Härte ins Spiel, was den Neuenburgern insbesondere im ersten Abschnitt Probleme bereitete. Das Heimteam war von Beginn an entschlossen, machte viele Checks fertig und liess den Gästen kaum eine Verschnaufpause. Bereits in der fünften Minute wurde dieser couragierte Auftritt belohnt.
Stukel hatte viel Zeit, sein Visier einzustellen, und traf wunderbar ins hohe Eck. Auch bei den zwei folgenden Basler Toren wurden die Stürmer sträflich allein gelassen. So konnte sich Brügger hinter dem Tor ungehindert in Abschlussposition bringen. Beim Stand von 3:0 zur Spielmitte nach einem Basler Powerplay hatte Liniger ebenfalls keinen Begleitschutz und konnte seine Chance verwerten.
In dieser ausgeglichenen Partie waren die Basler somit sehr effizient und nutzten die Fehler konsequent aus. La Chaux-de-Fonds hatte zweimal Abschlusspech zu beklagen. So wurde ein Treffer von Lindquist, der das 2:1 bedeutet hätte, wegen hohen Stocks aberkannt und Huguenin traf mit einem Weitschuss zu Beginn des Schlussdrittels nur den Pfosten.
Gerade in der starken Phase der Gäste gelang Basel das 4:0, Stukel spielte uneigennützig zu Supinski, der direkt abschloss und traf. Eine unglückliche Abwehr mit dem Fanghandschuh von Haller gab Schodfo nochmals leichte Hoffnung, die dann in der 54. Minute durch den Treffer von Schaub begraben wurde.
Gehässige Schlussphase trübt Basler Erfolg nicht
Im Schlussabschnitt wurde die Partie etwas gehässiger, was in einem Bandencheck von Kohler gegen Liniger kurz vor Ende des Spiels gipfelte.
Da Aeschbach dieses Foul an seinem Kollegen nicht hinnehmen wollte, durfte auch er für die restliche Spielzeit auf der Strafbank Platz nehmen. Auf das Geschehen auf dem Eis hatte dies keinen Einfluss mehr, so dass die Basler nach der Partie mit viel Applaus in die Kabine verabschiedet wurden.










