Klausurtagung setzt Fokus auf Zukunftsthemen

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An der ersten Klausurtagung hat der Gemeinderat Schulraumplanung, Nutzungsplanung, Finanzen und Kultur vertieft und nächste Schritte bis Herbst 2026 festgelegt.

Die Gemeindeverwaltung an der Hauptstrasse in Zurzach.
Die Gemeindeverwaltung an der Hauptstrasse in Zurzach. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Zurzach mitteilt, folgte Ende März 2026 die erste Klausurtagung des Jahres, nachdem der Gemeinderat Anfang März die Legislaturziele 2026/2029 verabschiedet und veröffentlicht hatte. Der Gemeinderat und die Geschäftsleitung haben sich dabei mit den Themen Schulraumplanung, Nutzungsplanung, Finanzen und Kultur beschäftigt.

Aufgrund des generell starken Rückgangs der Geburtenrate und den möglichen Szenerien, welche sich aus dem Entscheid der Stimmbevölkerung von Weiach (Kündigung der Anschlussverträge für die Beschulung der Kinder aus Fisibach und Kaiserstuhl) ergeben könnten, wurde die Firma Kontextplan damit beauftragt, die entsprechenden Prognosen und Szenarien zu aktualisieren.

Die neuesten Zahlen wurden dem Gemeinderat präsentiert und anschliessend diskutiert. Es zeigte sich, dass in der langfristigen Perspektive (20 Jahre), gegenüber der im 2025 erarbeiteten Schulraumplanung, keine grosse Veränderung beim Schulraumbedarf entsteht.

Es ist jedoch kein unmittelbarer Zeitdruck mehr vorhanden. Der Gemeinderat wird daher in der zweiten Jahreshälfte anlässlich einer Infoveranstaltung der Bevölkerung die Schulraumplanung vorstellen und anschliessend der Gemeindeversammlung einen Planungskredit beantragen.

Nutzungsplanung auf Kurs

Nach intensiver Arbeit von Projektleitung, Projektsteuerung und Planungskommission hat der Gemeinderat Mitte März den Entwurf der Nutzungsplanung erhalten. An der Klausur wurden Fragen geklärt und einzelne Themen vertieft diskutiert.

Im April 2026 wird der Gemeinderat das Dossier zu Handen der kantonalen Vorprüfung verabschieden. Die öffentliche Mitwirkung ist dann im Herbst 2026 geplant. Die nötigen Informationen dazu folgen rechtzeitig.

Sparmassnahmen und Finanzplanung

Zum Thema Finanzen wurden mögliche Sparmassnahmen intensiv weiter diskutiert. Dabei gerät man unweigerlich immer wieder ins Spannungsfeld zwischen der Senkung von Kosten und dem Abbau von Dienstleistungen gegenüber der Bevölkerung, den Vereinen und Angeboten von öffentlichem Interesse (sogenannte gemeinwirtschaftliche Leistungen).

Der Gemeinderat wird im Rahmen des Budgets 2027 aufzeigen, welche Massnahmen er ergreifen möchte und auf welche er verzichtet. Natürlich liegt die Entscheidung schlussendlich bei der Bevölkerung im Rahmen der Genehmigung des Budgets.

Beim Finanzplan wurden die Auswirkungen der neusten Entwicklungen, Entscheidungen und Planungen eingearbeitet. Wie gewohnt wird der Gemeinderat den aktuellen Stand des Finanzplans anlässlich einer Infoveranstaltung im Vorfeld zur Budgetgemeindeversammlung im Herbst 2026 der Bevölkerung präsentieren.

Anpassung der vorhandenen Grundlagen

Nach der ersten Amtsperiode hat die Kulturkommission mitgeteilt, dass sie auf eine Weiterführung ihrer Arbeit verzichtet. Dem Gemeinderat liegt das grosse Kulturangebot in der Gemeinde am Herzen und er hat sich daher intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Man ist dabei zum Schluss gekommen, dass das Rad grundsätzlich nicht neu erfunden werden muss, die Grundlagen und Rahmenbedingungen aber der einen oder anderen Justierung bedürfen.

Eine Arbeitsgruppe wird dem Gesamtgemeinderat im Verlauf des Jahres 2026 einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Die nächste Klausurtagung des Gemeinderates und der Geschäftsleitung findet im Oktober 2026 statt.

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