Wie die Gemeinde Menzingen mitteilt, schliesst die Einwohnergemeinde Menzingen das Jahr 2021 mit einem Ertragsüberschuss von 4,5 Millionen Franken ab.
Hauptstrasse Menzingen.
Hauptstrasse Menzingen. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Bei Gesamtaufwendungen von 24,3 Millionen Franken und Gesamterträgen von 28,8 Millionen Franken resultiert ein Gesamtgewinn von 4,5 Millionen Franken. Auf der Einnahmenseite haben wiederum hauptsächlich die Steuereinnahmen zum guten Jahresergebnis beigetragen. Die ordentlichen Steuern bei den natürlichen Personen schliessen rund 1,3 Millionen Franken besser als budgetiert ab.

Aber auch die Grundstückgewinnsteuern sowie die Erbschafts- und Schenkungssteuern tragen dazu bei, dass die Steuereinnahmen bei einem Netto-Steuerfuss von 65 Prozent gesamthaft 2,3 Millionen Franken über dem Budget 2021 liegen. Die Aufwandseite zeichnet sich durch hohe Minderaufwendungen von total 1,3 Millionen Franken aus.

Pandemiebedingt konnte verwaltungsübergreifend erneut vieles nicht wie geplant durchgeführt werden. Beispielsweise mussten zahlreiche Anlässe, Weiterbildungen, Schullager und Schulexkursionen abgesagt werden.

Rechnungen besser als budgetiert

Die Rechnung der Liegenschaftenverwaltung schliesst 0,3 Millionen Franken besser als budgetiert ab. Die Abteilung Soziales und Gesundheit weist eine Budgetunterschreitung von insgesamt 0,5 Millionen Franken auf, hauptsächlich zurückzuführen auf eine geringere Anzahl von Sozialhilfefällen. Ausserdem mussten auch keine kostenintensiven Kindesschutzmassnahmen von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) übernommen werden.

Die Investitionsrechnung weist für 2021 Nettoinvestitionen von 1,8 Millionen Franken aus. Budgetiert jedoch waren Nettoinvestitionen von 6,3 Millionen Franken. Projektverzögerungen wie beispielsweise beim Projekt Schulhaus Finstersee «Sanierung Plus» sowie fehlende Kapazitäten führten zu diesen massiven Minderausgaben. Die Investitionen konnten vollumfänglich aus der erwirtschafteten Liquidität finanziert werden.

Das Nettovermögen erhöht sich auf 17,2 Millionen Franken. Das entspricht 3708 Franken pro Einwohner. Der Gemeinderat darf feststellen, dass sich der Gemeindehaushalt sehr gesund präsentiert. Er wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen, weiterhin haushälterisch mit den Steuermitteln umgehen und gleichzeitig wo notwendig die Investitionen in die Infrastruktur vorantreiben.

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