Sika

    Sika erhöht trotz Gewinnrückgang die Dividende

    Keystone-SDA
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    Region Zug,

    Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika musste im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinnrückgang hinnehmen. Gebremst haben negative Währungseffekte, der schwache chinesische Baumarkt sowie der Shutdown der US-Regierung zum Jahresende.

    Beim Bauzulieferer Sika war das chinesische Baugeschäft einer der zentralen Schwachpunkte im Geschäftsjahr 2025. (Archivbild)
    Beim Bauzulieferer Sika war das chinesische Baugeschäft einer der zentralen Schwachpunkte im Geschäftsjahr 2025. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Der Umsatz schrumpfte – wie bereits auf provisorischer Basis im Januar veröffentlicht – in Lokalwährungen um 4,8 Prozent auf 11,20 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Dazu trug vor allem der starke Schweizer Franken bei: Den negativen Währungseffekt beziffert Sika auf 5,4 Prozent.

    Auch bei der Profitabilität musste Sika Abstriche machen. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA sank um 9,0 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken. Die entsprechende Marge erreichte 18,4 Prozent, nach 19,3 Prozent im Vorjahr.

    Darin eingerechnet sind 108 Millionen Franken, die im Berichtsjahr für das Effizienzprogramm «Fast Forward» ausgegeben wurden und den Betriebsgewinn um 86 Millionen drückten. Diese ausgeklammert, hätte sich die Marge auf 19,2 Prozent belaufen.

    Unter dem Strich verzeichnete der Bauzulieferer einen deutlichem Rückgang. So sank der Reingewinn um 16,2 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken. Die Dividende soll dennoch um 10 Rappen auf 3,70 Franken je Aktie steigen. Damit wurden die Erwartungen der von AWP befragten Analysten knapp erfüllt, bei der Ausschüttung jedoch übertroffen.

    Sika habe in einem für die Bauindustrie herausfordernden Jahr in allen Regionen Marktanteilsgewinne erreicht, erklärte Firmenchef Thomas Hasler zum Geschäftsverlauf. Und mit dem Effizienzprogramm habe man wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen.

    Denn auch in 2026 reche Sika mit verhaltenen Marktbedingungen und einem Rückgang des zugrunde liegenden Marktes im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Vor allem das erste Halbjahr werde für die Branche schwächer ausfallen.

    In diesem Umfeld will Sika den in Lokalwährungen gerechneten Umsatz um 1 bis 4 Prozent steigern. Die EBITDA-Marge soll auf 19,5 bis 20,0 Prozent steigen. Sika bestätigte gleichzeitig die mittelfristigen Ziele der «Strategie 2028».

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    Kommentare

    User #6113 (nicht angemeldet)

    Alle erhöhen die Dividende trotz sinkender Zahlen. Warum diese koordinierte Aktion? Ist es eine kleine Elite die unseren Aktienmarkt und die Zentralbanken im Griff haben? Es sieht alles total danach aus.

    User #4407 (nicht angemeldet)

    Wie man die Aktionäre trotzdem bei Laune hält.... Nestlé tut das seit Jahren. Um vom schlechten Geschäftsgang abzulenken. So geht's auf Dauer s'Loch runter. Vorsicht beim Kauf solcher Aktien.

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