Kanton Appenzell Innerrhoden: Letzte Räumungsarbeiten am Seealpsee laufen
Nach dem Felsabbruch beim Seealpsee im Kanton Appenzell Innerrhoden laufen die abschliessenden Räumungsarbeiten bis Freitag, 23. Oktober 2026.

Nach einem Felsabbruch nördlich des Seealpsees im September 2026 sind weitere Sicherungs- und Räumungsarbeiten notwendig. Diese werden bis zum 23. Oktober 2026 durchgeführt. Neben der Rettungskolonne Appenzell stehen Angehörige des Zivilschutzes sowie die Alpverantwortlichen und freiwillige Helfer im Einsatz.
Mitte September lösten sich im Gebiet nördlich des Seealpsees mehrere Felsblöcke. Die zuständigen Stellen beurteilten die Situation umgehend und leiteten erste Sicherungs- und Räumungsarbeiten ein. Dabei wurde ein erster Teil des Felsmaterials entfernt, damit die betroffenen Wanderwege während der Herbsttage begehbar blieben.
Weitere lose Felsblöcke werden entfernt
In dieser Woche finden die abschliessenden Räumungsarbeiten statt. Die Rettungskolonne Appenzell entfernt weitere lose Steine aus der Felswand, um die Gefahr von nachstürzendem Gestein zu verringern. Rund 15 Angehörige des Zivilschutzes räumen das heruntergefallene Felsmaterial im betroffenen Bereich.
Unterstützt werden sie von den Alpverantwortlichen und freiwilligen Helfern.
Wanderwege zeitweise gesperrt
Während der Räumungsarbeiten mussten die betroffenen Wanderwege aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 23. Oktober 2026. Die Sicherheit der Wandernden und der Einsatzkräfte steht dabei im Vordergrund.
Die Bevölkerung wird gebeten, die Signalisation vor Ort zu beachten und gesperrte Bereiche nicht zu betreten.










