Sieben neue Defibrillatoren ergänzen AED-Netz
Obfelden hat das Netz automatisierter externer Defibrillatoren auf 14 Standorte erweitert. Sieben neue AED sind in verschiedenen Quartieren hinzugekommen.

Wie die Gemeinde Obfelden bekannt gibt, hat sie in den vergangenen Wochen das Netz an automatisierten externen Defibrillatoren (AED) erweitert. Es sind sieben neue Standorte in verschiedenen Quartieren hinzugekommen.
Bei 85 Prozent aller plötzlichen Herztode liegt anfangs ein Kammerflimmern vor. Ein Defibrillator kann diese elektrisch kreisende Erregung im Herzen durch gleichzeitige Stimulation von mindestens 70 Prozent aller Herzmuskelzellen unterbrechen.
Entscheidend bei der Defibrillation ist der frühestmögliche Einsatz, da die durch das Kammerflimmern hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff (Gehirnischämie) binnen kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen kann. Aus diesem Grund werden auch im öffentlichen Raum immer mehr automatisierte externe Defibrillatoren (AED) platziert.
Die Gemeinde Obfelden hat in den vergangenen Wochen das Netz der AED-Standorte erweitert. Zu den bisherigen Standorten, zur Verfügung gestellt von verschiedenen lokalen Betrieben und Privatpersonen, sind sieben weitere Standorte hinzugekommen. Damit umfasst das Netz neu 14 Standorte in der ganzen Gemeinde.
Lebensretter im 250-Meter-Radius
«Das Ziel war es, ein AED-Netz flächendeckend in ganz Obfelden aufzubauen, damit die Bevölkerung im Schnitt alle 250 Meter Zugang zu diesen lebensrettenden Geräten hat.», so Gemeinderat Jürg Dolder, Vorsteher Gesundheit und Sicherheit.
Im Notfall sind die Geräte so für alle Bürger rasch verfügbar und können und sollen unbedingt genutzt werden. Die Defibrillatoren befinden sich allesamt an öffentlich gut zugänglichen Standorten.









