Grünes Licht für Tempo 30: Umsetzung erfolgt vor Schulbeginn
Ohne Gegenwind setzt die Gemeinde Obfelden die Temporeduktion auf der Dorfstrasse um. Die Massnahme bringt mehr Sicherheit und schützt vor Verkehrslärm.

Wie die Gemeinde Obfelden informiert, kann sie die vorübergehende Verkehrsanordnung «Flankierende Massnahmen (FlaMa) Dorfstrasse» wie geplant umsetzen. Innerhalb der gesetzlichen Frist wurde kein Rechtsmittel ergriffen und die Rechtskraftbescheinigung liegt zwischenzeitlich vor. Damit können die beschlossenen Massnahmen noch während den Sommerferien realisiert werden.
Ende Mai 2026 hat der Gemeinderat eine vorübergehende Verkehrsanordnung für die Dorfstrasse beschlossen (siehe Medienmitteilung vom 28. Mai 2026). Konkret ist eine Tempo-30-Strecke im Abschnitt vom Knoten Toussen bis Höhe Fabrikstrasse vorgesehen.
Gegen die vorübergehende Verkehrsanordnung wurde innert der gesetzlichen Frist kein Rechtsmittel ergriffen. Damit können die beschlossenen Massnahmen ohne Verzögerung umgesetzt werden.
Umsetzung bis zum Ende der Sommerferien
Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen. Zunächst werden am Freitag, 7. August 2026, die neuen Signalisationen montiert. Anschliessend werden vom Montag, 10. bis Mittwoch, 12. August 2026, die vorgesehenen Markierungen angebracht.
Sämtliche Arbeiten sind witterungsabhängig. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen können sich die Ausführungstermine entsprechend verschieben.
Da die Umsetzung der Massnahmen voraussichtlich noch während der Sommerferien erfolgt, kann anschliessend die neue Verkehrsführung mit Tempo 30 rechtzeitig zum Schulbeginn in Betrieb genommen werden. Dadurch wird besonders die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Schulweg verbessert.
Weniger Lärm, mehr Sicherheit und Entlastung des Dorfzentrums
Mit der Einführung der Tempo-30-Strecke und den begleitenden flankierenden Massnahmen verfolgt die Gemeinde mehrere Ziele. Die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden wird erhöht, die Lärmbelastung entlang der Dorfstrasse wird reduziert und der unerwünschte Durchgangsverkehr wird konsequenter auf den Autobahnzubringer verlagert.
Die Massnahmen bilden gleichzeitig einen ersten Schritt hin zur späteren Umsetzung des Projekts «Sanierung Ortsdurchfahrt Obfelden (ODO)», dessen Ziel eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in der Gemeinde ist.
Gemeinderat begrüsst rasche Umsetzung
«Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die flankierenden Massnahmen einen wichtigen Beitrag zu einer höheren Verkehrssicherheit leisten, besonders für die Schulkinder. Gleichzeitig verbessern sie die Lebensqualität für uns Obfelderinnen und Obfelder durch weniger Lärm und weniger Verkehr. Ich freue mich, dass wir die Umsetzung nun zügig an die Hand nehmen können», sagt Stephan Hinners, Gemeindepräsident.










