Schulhaus Wolhusen wird erstmals im Ortsbild sichtbar
Das neue Primarschulhaus Wolhusen in Affoltern am Albis nimmt Form an. Ab Mitte Februar 2026 zeigen Bauprofile die Höhe und Lage des geplanten Gebäudes.

Wie die Stadt Affoltern am Albis schreibt, wurde das Projekt nach der Zustimmung der Stimmberechtigten zum Projektierungskredit für das neue Primarschulhaus Wolhusen im November 2024 weiterentwickelt.
Nun steht der nächste sichtbare Schritt an: Mitte Februar 2026 werden auf dem Areal Chilefeld / Stigeli in Affoltern am Albis die Bauprofile erstellt. Damit erhält die Bevölkerung erstmals einen konkreten Eindruck von Lage, Ausdehnung und Höhe des geplanten Schulhauses.
Warum ein neues Schulhaus nötig ist
Die Stadt Affoltern am Albis verzeichnet seit Jahren steigende Schülerzahlen. Prognosen zeigen, dass bis zum Schuljahr 2030/2031 sieben bis acht zusätzliche Primarklassen benötigt werden. Hauptgründe dafür sind nebst den Geburtenzahlen insbesondere auch neue Wohnüberbauungen in Affoltern am Albis. Um den Kindern auch künftig ausreichend und zeitgemässen Schulraum anbieten zu können, ist der Neubau eines zusätzlichen Primarschulhauses notwendig.
Geplant ist ein neues Schulhaus mit neun Normklassenzimmern und den dazugehörigen Gruppenräumen. Ergänzt wird das Gebäude durch einen grossen Mehrzwecksaal sowie eine unterirdische Einfachturnhalle. Zudem sind Räume für das Textile und Technische Gestalten (TTG) vorgesehen. Damit entsteht auf dem Campus zusätzlicher Raum, damit die bestehenden Pavillons entfernt werden können.
Das Projekt geht auf den Wettbewerbssieger «Zweimal zwei Zwillinge» zurück und wurde seither weiterentwickelt. Während der ursprüngliche Entwurf zwei separate Baukörper vorsah, wurden diese zu einem einzigen Gebäude zusammengefasst. Diese Lösung benötigt weniger Land, ist betrieblich effizienter und schafft mehr zusammenhängende Freiflächen für den Schulbetrieb.
Das Gebäude wird eine Höhe von rund 21 Metern erreichen. Diese Höhe ergibt sich aus dem umfangreichen Raumprogramm und der kompakten Bauweise. Sie ermöglicht es, das Schulhaus auf dem bestehenden Areal unterzubringen und gleichzeitig möglichst viel Aussenraum für Pausen- und Aufenthaltsflächen zu erhalten.
Bauprofile machen Neubauprojekt im Ortsbild sichtbar
Mit dem Setzen der Bauprofile während den Sportferien wird das Projekt im Ortsbild erstmals sichtbar. Die Bauprofile dienen der Information der Bevölkerung und zeigen die geplanten Dimensionen des Neubaus auf. Im Anschluss daran startet das ordentliche Baubewilligungsverfahren.
Bis Mitte 2026 wird das Bauprojekt weiter konkretisiert und ein Kostenvoranschlag erarbeitet. Auf dieser Grundlage soll den Stimmberechtigten Anfang 2027 der Objektkredit für die Realisierung vorgelegt werden. Bei Zustimmung ist die Bauphase von Frühling 2027 bis Sommer 2029 vorgesehen









