Die Schulen der Gemeinde Münsingen werden nach den Frühlingsferien Corona-Massentests durchführen.
Corona-Tests
Tests auf das Coronavirus stehen in einer Schule bereit. (Symbolbild) - AFP

Angesichts der epidemiologischen Lage wurde die Beteiligung von der Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) sowie der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) empfohlen. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme freiwillig, die Eltern können entscheiden, ob ihr Kind beim Test mitmacht oder nicht. Der Gemeinderat hat die Beteiligung an seiner Sitzung beschlossen.

Die Teststrategie ist ein wichtiger Pfeiler in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Der Kanton Bern hat deshalb eine Testoffensive gestartet und empfiehlt breite Testungen in Betrieben und in den Schulen. Ab Mai 2021 sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche von der 1. bis 9. Klasse wöchentlich getestet werden. Ziel der Testung ist es, erkrankte Schülerinnen und Schüler ohne Symptome frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen.

Die Eltern dürfen entscheiden

Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme freiwillig und gratis. Die Eltern können entscheiden, ob ihr Kind getestet werden soll oder nicht. Getestet wird mittels einer Speichelprobe. Somit gibt es keinen Nasen-Rachen-Abstrich und das Verfahren ist für die Kinder schmerzlos.

Die Volksschule Münsingen hat seit mehreren Wochen ein eigenes Monitoring. Daraus geht hervor, dass pro Woche nur sehr wenig Kinder und Lehrpersonen in Quarantäne waren.

Regelmässige Massentests sind ein probates Mittel zur Früherkennung von potenziellen Virenherden insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, die oftmals einen asymptomatischen Krankheitsverlauf aufweisen. Der Kanton plant, dass die gepoolten Tests am gleichen Tag ausgewertet und falls notwendig am nächsten Tag die PCR Tests durchgeführt und ausgewertet werden, somit kann viel gezielter und schneller reagiert werden.

Der Ablauf und die Resultate der Testungen werden dem Gemeinderat rapportiert. Falls daraus Handlungsbedarf entsteht, wird der Gemeinderat nach Absprache mit den zuständigen Stellen intervenieren.

Für die Organisation vor Ort sind die Schulleitungen und Lehrpersonen zuständig. Die Gemeinde unterstützt die Schulen mit dem Transport der Speichelproben zum Labor.

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