Abstieg des FC Konolfingen ist besiegelt
Nach dem 0:3 beim FC Lerchenfeld steht der Abstieg des FC Konolfingen fest. Die Emmentaler spielen nach 18 Jahren erstmals wieder in der dritten Liga.

Wie der FC Konolfingen mitteilt, verliert das Team auswärts beim FC Lerchenfeld mit 3:0. Damit steht der Abstieg aus der 2. Liga nun auch rechnerisch fest. Nach dem verlorenen Derby am Wochenende trafen die Konolfinger auf das nächste Team im Rennen um den Aufstieg. Von Beginn weg ist es dann auch der FC Lerchenfeld, der das Zepter übernimmt und das Spiel kontrolliert.
In der Anfangsphase halten die Gäste gut dagegen, wobei man keine Chancen in höchster Qualität zulässt. Im Verlaufe der Zeit und auch da man so gut wie keine Entlastung generieren kann, nimmt diese dann jedoch immer mehr zu.
Nachdem der FCL mehrmals nur knapp an der Führung vorbeischrammt, ist es kurz vor der Pause dann doch soweit. Ein FCK-Freistoss auf der Mittellinie mutiert zum Boomerang und der schnelle Gegenangriff führt zum verdienten 1:0-Pausenstand.
Doppelschlag besiegelt Abstieg
Nach der Pause gelingt es den Emmentalern weiterhin kaum, gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. Es bleibt lediglich bei einigen Halbchancen, einen klaren Torabschluss gibt es dabei jedoch nicht. So ist es weiterhin Lerchenfeld, das die Partie dominiert.
Mit einem Doppelschlag in der 65. und 69. Minute machen sie dann auch alles klar. Zuerst kann die Abwehr mit einem präzisen Steilpass und anschliessender Ablage überlistet werden. Vier Minuten später ist der FCK im eigenen Sechzehner zu wenig entschlossen im Zweikampf und das Heimteam kann sich bis vor den chancenlosen Keeper Lichti kombinieren.
Bei nicht mehr allzu hoher Intensität plätschert das Spiel danach bis zum Schlusspfiff aus. Mit dem 3:0-Schlussresultat ist der Abstieg des FC Konolfingen in die dritte Liga auch rechnerisch Tatsache.
Vier Jahre nach dem Abstieg aus der zweiten Liga interregional muss sich der FCK nun also auch aus der regionalen FVBJ-Spitzenklasse verabschieden. Die Emmentaler treten nächstes Jahr nach 18 Jahren zum ersten Mal wieder in der dritten Liga an, wo es jedoch auch die Chance geben sollte, von Grund auf ein neues Fundament aufzubauen.









