Stadt investiert in mehr Sicherheit am Bahnhof
Aarau zieht im Pilotprojekt «Urbane Sicherheit» eine erste Bilanz und plant weitere Schritte, um das Sicherheitsempfinden am Bahnhof nachhaltig zu verbessern.

Wie die Stadt Aarau berichtet, hat der Stadtrat an seiner Sitzung vom 15. Dezember 2025 den Zwischenbericht zum Pilotprojekt «Urbane Sicherheit» am Bahnhof Aarau verabschiedet. Mit dem Pilotprojekt soll das gemäss Stadtmonitoring unterdurchschnittliche Sicherheitsempfinden am Bahnhof Aarau verbessert werden.
Eine partizipativ erarbeitete Situationsanalyse hat ergeben, dass das Sicherheitsempfinden je nach Person und Tageszeit sehr stark variiert. Orte wie der Haupteingang des Bahnhofs, der Bereich rund um die Bushaltestellen, die Migrolino- Treppe oder die Einsteinpassage mit der angrenzenden Hächlerhalle werden teilweise nachts gemieden – wobei sich die Situation an den betreffenden Orten dank bereits ergriffener Massnahmen schon verbessert hat.
Bahnhof als lebendiger Treffpunkt
Der Stadtrat skizziert im Zwischenbericht die Vision eines bedeutenden Verkehrsknotenpunktes und attraktiven Eingangstors zur Stadt Aarau, an dem sich verschiedene Menschen begegnen, sicher bewegen und gerne aufhalten.
Der Bahnhof soll dabei auch künftig ansprechend gestaltet sein und vielfältige Mobilitäts- und Nutzungsangebote bieten.
Vier Handlungsfelder für mehr Sicherheit
In den vier Handlungsfeldern Sicherheit und Ordnung, Infrastruktur und Gestaltung, Soziale Angebote sowie Führung und Organisation zeigt der Stadtrat erste Massnahmen auf, die neben den bereits umgesetzten Sofortmassnahmen in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen.
Dazu gehören verstärkte Präsenz und Koordination der Sicherheitskräfte, bauliche und gestalterische Massnahmen und unterstützende Angebote im Suchtbereich.










