So plump die Betrugsmasche der falschen Polizisten auch sein mag, kommen Kriminelle damit immer wieder zum Erfolg. Eine Seniorin verlor eine stattliche Summe.
Kantonspolizei Aargau
Das Zeichen der Kantonspolizei Aargau (Symbolbild). - Keystone

Die 79-jährige Frau erschien am Donnerstag, 28. Januar, am Schalter des Polizeistützpunktes Baden. Wie sich zeigte, folgte sie damit Anweisungen, die sie vermeintlich von der Polizei in Lörrach erhalten hatte.

In deren Namen hatten Betrüger die Seniorin angerufen und sie angewiesen, wegen krimineller Machenschaften bei der Bank sofort Geld abzuheben. Damit die Polizei darauf Spuren sichern könnte, müsste die Seniorin dieses in ihren Briefkasten legen.

Bei der Kantonspolizei in Baden könnte sie danach die Quittung holen und das weitere Vorgehen besprechen. Wie geheissen hatte die Frau danach über 10'000 Franken abgehoben.

Irgendwann muss ein Kurier den stattlichen Betrag aus dem Briefkasten geholt haben. Dieses jüngste Beispiel zeigt, wie dreist diese Telefonbetrüger vorgehen und damit immer wieder zum Erfolg kommen.

Während die meisten Angerufenen den Schwindel durchschauen, gilt es, potenzielle Opfer stets aufs Neue zu sensibilisieren. Die Kantonspolizei Aargau warnt daher erneut vor dieser Betrugsmasche.

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