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Aarau und Buchs streben KSAB-Auflösung an

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Aarau und Buchs streben wegen der Führungskrise die Auflösung der Kreisschule per 31. Juli 2026 an. Der Regierungsrat soll vor den Sommerferien entscheiden.

Stadt Aarau
Die Stadt Aarau. (Archivbild) - keystone

Wie die Stadt Aarau schreibt, befindet sich die Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) seit längerer Zeit in einer herausfordernden Lage, insbesondere hinsichtlich der Führungsstrukturen des Gemeindeverbands. Diese Instabilität nimmt laufend zu und belastet den Schulbetrieb zunehmend.

Der Stadtrat Aarau erachtet in Absprache mit dem Gemeinderat Buchs und dem Departement Bildung Kultur und Sport eine rasche Auflösung der Kreisschule Aarau-Buchs als anspruchsvolles, aber notwendiges Vorgehen, um der aktuellen Führungskrise zu begegnen. Der Regierungsrat wird voraussichtlich vor den Sommerferien über eine Auflösung per 31. Juli 2026 entscheiden.

Ziel ist es, rasch Klarheit über die künftige Organisation der Schule zu schaffen und den Schulbetrieb für das Schuljahr 2026/27 verlässlich sicherzustellen. Der Stadtrat ist sich gleichwohl bewusst, dass eine Auflösung durch den Kanton eine weitreichende Massnahme ist. Im Zentrum dieser Entscheidung stehen das Wohl der Schüler sowie die Bedürfnisse der Lehrpersonen und Mitarbeitenden nach Klarheit und stabiler Führung.

Bestehende Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden, anderen Gemeinden und Dritten werden im Rahmen der Umsetzung sorgfältig geprüft und durch die zuständigen Gemeinden übernommen beziehungsweise geregelt. Vorbehältlich des Entscheids des Regierungsrates werden die Schulen künftig als Schule Aarau beziehungsweise Schule Buchs geführt. Dieses Organisationsmodell entspricht der in der Region üblichen Praxis. Dadurch können sich die Schulen wieder verstärkt auf ihre pädagogischen Aufgaben und den Schulbetrieb konzentrieren.

Unterricht 2026/27 an bisherigen Standorten gesichert

Für die Schüler soll der Unterricht im Schuljahr 2026/27 geordnet weitergeführt werden. Nach heutiger Planung werden sie weiterhin an den bisherigen Schulstandorten unterrichtet. Auch für die Mitarbeitenden ist vorgesehen, die bestehenden Anstellungen und Pensen weiterzuführen.

Der Stadtrat Aarau, der Gemeinderat Buchs und die Taskforce der Kreisschule Aarau-Buchs sowie die zuständigen kantonalen Stellen arbeiten intensiv an der Klärung der offenen Fragen.

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Kommentare

User #6515 (nicht angemeldet)

Die Kreisschule wurde damals entgegen dem heftigen Widerstand seitens der Schulpflege und der Lehrerschaft trotzdem eingeführt worden. Grössenwahnsinnige Politgrössen von Aarau wollten sich selber ein Denkmal setzen. Auftretende Probleme in der Kreisschule wurden stets mit dem Kreieren von neuen Stellen scheinbar gelöst. Nein, die eigentlichen Probleme wurden nie gelöst. Nur der administrative Bürokratieapparat wuchs ständig. Die Kompetenzen waren von Anfang an mangelhaft geregelt. Manch einer in der Schulführung fühlte sich als König. Einer schwatzte dem anderen drein. Nun ist es gekommen wie es kommen musste. Besser so!

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