Buchs (AG)

Nach Führungskrise: Kreisschule soll aufgelöst werden

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Aarau,

Um wieder für stabile Strukturen zu sorgen, beantragen die Gemeinde Buchs und die Stadt Aarau die Auflösung der Kreisschule. Der Schulbetrieb läuft weiter.

Das Schulhaus in Buchs im Kanton Aargau.
Das Schulhaus in Buchs im Kanton Aargau. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Buchs AG informiert, haben aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen über die Zukunft der Kreisschule Aarau-Buchs sowie der seit längerer Zeit instabilen Führungsstruktur auf oberster Führungsebene der Stadtrat Aarau und der Gemeinderat Buchs in Rücksprache mit den kantonalen Stellen je ein Gesuch an den Kanton eingereicht, mit dem die Auflösung der Kreisschule per 31. Juli 2026 beantragt wird.

Der Regierungsrat wird voraussichtlich anlässlich seiner Sitzung vom 1. Juli 2026 darüber entscheiden. Ziel ist es, rasch Klarheit über die künftige Organisation der Schule zu schaffen und den Schulbetrieb für das Schuljahr 2026/27 verlässlich sicherzustellen.

Die Kreisschule Aarau-Buchs (KSAB) befindet sich seit längerer Zeit in einer herausfordernden Lage, insbesondere hinsichtlich der Führungsstrukturen des Gemeindeverbands. Diese Instabilität belastet den Schulbetrieb zunehmend.

Fokus wieder auf Bildung und Unterricht

Der Gemeinderat Buchs ist sich bewusst, dass eine Auflösung durch den Kanton eine weitreichende, aber aus Sicht der Verantwortlichen eine notwendige Massnahme ist. Im Zentrum dieser Entscheidung stehen das Wohl der Schülerinnen und Schüler sowie die Bedürfnisse der Lehrpersonen und Mitarbeitenden nach Klarheit und stabiler Führung.

Bestehende Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden, anderen Gemeinden und Dritten werden im Rahmen der Umsetzung sorgfältig geprüft und durch die zuständigen Gemeinwesen übernommen beziehungsweise geregelt.

Vorbehältlich der Genehmigung des Gesuchs werden die Schulen künftig als Schule Aarau beziehungsweise Schule Buchs geführt. Dieses Organisationsmodell entspricht der in der Region üblichen Praxis. Dadurch können sich die Schulen wieder verstärkt auf ihre pädagogischen Aufgaben und den Schulbetrieb konzentrieren.

Schulbetrieb wird planmässig weitergeführt

Für die Schülerinnen und Schüler soll der Unterricht im Schuljahr 2026/27 geordnet weitergeführt werden. Nach heutiger Planung werden sie weiterhin an den bisherigen Schulstandorten unterrichtet.

Auch für die Mitarbeitenden ist vorgesehen, die bestehenden Anstellungen und Pensen weiterzuführen. Die notwendigen rechtlichen, organisatorischen, personellen und schulbetrieblichen Fragen werden derzeit mit hoher Priorität geklärt.

Die Taskforce der Kreisschule Aarau-Buchs, der Stadtrat Aarau, der Gemeinderat Buchs sowie die zuständigen kantonalen Stellen arbeiten intensiv an der Klärung der offenen Fragen im Zusammenhang mit der geplanten Auflösung. Die beteiligten Behörden informieren Eltern, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit laufend über wichtige Entwicklungen und die nächsten Schritte.

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Kommentare

User #6515 (nicht angemeldet)

Die Kreisschule wurde damals entgegen dem heftigen Widerstand seitens von der Schulpflege und der Lehrerschaft trotzdem eingeführt worden. Grössenwahnsinnige Politgrössen von Aarau wollten sich selber ein Denkmal setzen. Auftretende Probleme in der Kreisschule wurden stets mit dem Kreieren von neuen Stellen scheinbar gelöst. Nein, die eigentlichen Probleme wurden nie gelöst. Nur der administrative Bürokratieapparat wuchs ständig. Die Kompetenzen waren von Anfang an mangelhaft geregelt. Manch einer in der Schulführung fühlte sich als König. Einer schwatzte dem anderen drein. Nun ist es gekommen wie es kommen musste. Besser so!

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