160 Tennis-Asse kämpfen in Aarau um die Titel
Die Aargauer Titelkämpfe der Aktiven stehen vor der Tür. Während die Einzelkonkurrenzen starke Felder präsentieren, mussten die Doppel abgesagt werden.

Wie der Aargauer Tennisverband mitteilt, beginnen am Montag die Aargauischen Tennis Meisterschaften der Aktiven in Aarau. 160 Spielerinnen und Spieler kämpfen in insgesamt sechs Einzelkategorien um die Titel. Die Doppelkonkurrenzen mussten dagegen abgesagt werden.
Sophie Lüscher könnte in diesem Jahr das Kunststück schaffen, sowohl in der Halle als auch auf Sand den Aargauer Meistertitel zu gewinnen. Im Januar hat die 23-Jährige aus Seengen die indoor Meisterschaften souverän gewonnen.
Und an den bevorstehenden Titelkämpfen in Aarau ist die aktuelle Nummer 38 der Schweiz die Nummer eins der Setzliste. Ein Selbstläufer wird der Titelgewinn für Lüscher, die das Turnier 2018 und 2019 als Juniorin bereits gewinnen konnte, allerdings nicht.
Titelkampf mit hochkarätiger Besetzung
Die Konkurrenz ist mit sieben weiteren N-Spielerinnen – darunter vier N3-Akteurinnen – stark. Die Nummer zwei der Setzliste ist Iva Ivanovic (N3, 39) vom TC Unteres Aaretal Döttingen, die vor wenigen Wochen erstmals in diesem Jahr die zweite Runde eins Profiturniers erreicht und damit ihre gute Form unter Beweis gestellt hat.
Die weiteren N3-Akteurinnen sind nicht aus dem Kanton Aargau. Es sind dies Isabella Kellenberger (N3, 42, TC Ried), Lara Russiniello (N3, 43, TC Bulle) und Salome Fluri (N3, 45, TC Froburg Trimbach). Man darf also gespannt sein, wer den Titel bei den Frauen in diesem Jahr gewinnt.
Fünfter Titel nach sechs Jahren Unterbruch?
Ignasi Villacampa-Rosés hat von 2016 bis 2019 die Aargauischen Tennis Meisterschaften der Aktiven vier Mal in Folge gewonnen. Jetzt ist der gebürtige Spanier, der mittlerweile bereits der Altersklasse 40+ angehört, erneut der top gesetzte Spieler an den kantonalen Titelkämpfen.
Villacampa-Rosés, der aktuell für den TC Spreitenbach in der Nationalliga C Interclub spielt, ist der einzige N3 klassierte Akteur der Männer Konkurrenz. Insgesamt sind sieben N-klassierte Spieler mit dabei, was nur knapp der Hälfte der N-Spieler aus dem Vorjahr entspricht.
Lokalmatador Noè Cavallini (N4, 112), der mit der Interclub Mannschaft des TC Aarau noch um den Aufstieg in die Nationalliga B kämpft, ist an Nummer zwei gesetzt und damit der nominell stärkste Kontrahent von Villacampa-Rosés. Nevio Dux (N4, 120) und Jan Jauch, (N4, 122), der dem Zofinger NLB-Interclubteam angehört, fungieren als Nummern drei und vier der Setzliste.
Keine Doppelkonkurrenz in diesem Jahr
Die grösste Konkurrenz des gesamten Turniers ist die R4/R6 Kategorie der Männer, wo insgesamt 49 Spieler um den Turniersieg kämpfen. Die Nummer eins der Setzliste ist Marco Streda (R4, TC Muhen), der das Teilnehmerfeld vor Christoph Kunz (R4, TC Rothrist) und Lukas Würsch (R4, TC Wettingen) anführt.
Bei den Frauen ist es Corinne Zubler (R4, TC Aarau), die als Nummer eins ins Turnier startet. Die routinierte Lokalmatadorin, die der Altersklasse 60+ angehört, wird versuchen, ihre zumeist deutlich jüngeren Kontrahentinnen in Schach zu halten. Ihre nominell stärkste Kontrahentin ist die U18-Juniorin Isabela Pinzon (R4, TC Wettingen).
In der Kategorie R7/R9 sind Dario Rüede (R7, TC Esp Fislisbach) und Romana Basler (R7, TC Lenzburg) top gesetzt. Die Doppelkonkurrenzen, die im letzten Jahr noch viele Spielerinnen und Spieler angelockt hatten, mussten in diesem Jahr allesamt abgesagt werden. Es hatten sich in allen Kategorien zu wenige Duos angemeldet. Gespielt wird in Aarau vom 16. bis 28. Juni.










