Zahlreiche Einzelklagen gegen VW in Deutschland beigelegt
Die Schadenersatz-Zahlungen des VW-Konzerns an rund 55'000 einzelne Dieselkläger in Deutschland sind beinahe zur Hälfte abgewickelt.

Das Wichtigste in Kürze
- Der VW-Konzern hat beinahe die Hälfte der Dieselklagen abgewickelt.
- Dies berichtet die Nachrichtenagentur DPA.
Die Schadenersatz-Zahlungen des VW-Konzerns an rund 55'000 einzelne Dieselkläger in Deutschland sind zum Jahreswechsel in knapp der Hälfte aller Fälle abgewickelt.
Das Unternehmen teilte gegenüber der Nachrichtenagentur DPA mit, dass in den separaten Verfahren ausserhalb des grossen Mustervergleichs inzwischen «insgesamt über 25'000» Vereinbarungen geschlossen worden seien.
In diesen Fällen sei die Auszahlung schon beendet oder laufe derzeitl, hiess es weiter.
Noch nicht abschliessend beigelegt sind damit etwa 30'000 Klagen - allerdings gebe es dabei bereits gut 15'000 Vergleichsangebote, die den Kunden nun vorlägen.
Volkswagen hatte Klägern mit eigenen Prozessen Einmalzahlungen in Aussicht gestellt, die individuell berechnet werden sollen. Wer das Geld annimmt, kann auch sein Auto behalten.
Die Alternative ist, das Urteil im eigenen Verfahren abzuwarten, bei dem sich die Richter an der Auslegung des deutschen Bundesgerichtshofs (BGH) orientieren dürften. Dann könnte unter Umständen der Kaufpreis abzüglich eines Nutzungsbeitrags fliessen. Die Kunden müssen den Wagen dann jedoch zurückgeben.














