Die globale Wirtschaftsleistung wird nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2024 rund drei Prozent hinter den Schätzungen zurückbleiben.
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Emblem des IWF. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die globale Wirtschaft wird noch bis 2024 die Corona-Pandemie spüren.
  • Vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer dürften darunter leiden.

Die globale Wirtschaftsleistung wird nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2024 rund drei Prozent hinter den Schätzungen zurückbleiben, die vor Ausbruch der Coronavirus-Krise als realistisch angenommen wurden.

Vor allem Schwellen- und Entwicklungsländer dürften mit «tiefen Narben» aus der Pandemie herauskommen, hiess es in einem am Mittwoch veröffentlichten Blog des IWF. Industriestaaten sollten sich im Verhältnis dazu besser schlagen. Mittelfristig seien die Auswirkungen der globalen Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren aber wohl schwerwiegender.

Die Erholung von der Corona-Krise bleibe eine Herausforderung, besonders für Länder mit begrenzten finanziellen Ressourcen.

Staaten, die stark vom Tourismus und körpernahen Dienstleistungen abhingen, seien überdurchschnittlich in Mitleidenschaft gezogen. Als Beispiele nannte der IWF unter anderem die Karibik und viele Inseln im Pazifik.

(Reporterin: Andrea Shalal, geschrieben von Christian Krämer, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) oder 030 2201 33702

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