Starinvestor Warren Buffett kann mit dem ersten Quartal von Berkshire Hathaway zufrieden sein. Den 90-Jährigen stört aber anderes.
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Der CEO von Berkshire Hathaway, Warren Buffett (r), und Vice Chairman Charlie Munger. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der 90-jährige Warren Buffett kritisiert in einer Ansprache verschiedenen Anlagevehikel.
  • Spacs und Trading Apps würden Finanzmärkte wie ein Casino wirken lassen.
  • Auch Charlie Munger spricht von einem «grundfalschen Prinzip».

Warren Buffett sprach am Wochenende im Rahmen der virtuellen Jahreshauptversammlung von Berkshire Hathaway. Zum einen konnte die Holding-Gesellschaft des 90-Jährigen im ersten Quartal deutlich zulegen. Es resultierte ein Gewinnanstieg um 20 Prozent auf rund sieben Milliarden Dollar.

Das «Orakel von Omaha» sprach aber auch bezüglich anderen Themen, wie das «Manager Magazin» berichtet. So erfreut ihn der Zustrom unerfahrene Investoren am US-Aktienmarkt und sogenannter Zweckgesellschaften (Spac) nicht wirklich. Solche Spacs und Trading Apps – wie Robinhood – würden für eine «casino-ähnliche» Atmosphäre und auch für Preisverzerrungen sorgen.

Auch Charlie Munger, Aktionär und Vice Chairman von Berkshire Hathaway, ist kein grosser Fan. «Das Prinzip ist grundfalsch. Wir bei Berkshire würden nicht damit Geld verdienen wollen, Dinge an Menschen zu verkaufen, die schlecht für sie sind.»

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