Vier der grossen amerikanischen Geldhäuser erhöhen nach dem positiv ausgefallenen Stresstest der US-Notenbank Fed ihre Kapitalausschüttungen an die Aktionäre.
US-Justiz
Die US-Justiz hat Anklage gegen sechs Banker aus dem Umfeld der Zürcher Privatbank Ihag erhoben. Sie sollen US-Kunden geholfen haben, Steuern in Höhe von mehr als 60 Millionen Dollar zu hinterziehen. (Archivbild) - keystone

Auf eine höhere Ausschüttung dürfen sich die Anleger bei Morgan Stanley, JPMorgan, Bank of America und Goldman Sachs freuen. Morgan Stanley kündigte am Montag an, die Dividende im dritten Quartal auf 0,70 Dollar pro Aktie zu verdoppeln.

Die Bank könne so viel Kapital auszahlen, weil sie über mehrere Jahre hinweg einen Überschuss angesammelt habe, teilte der Chef von Morgan Stanley, James Gorman, mit. Die Bank kündigte ausserdem an, die Ausgaben für Aktienrückkäufe zu erhöhen.

Auch JPMorgan zahlt mehr aus: Die grösste Bank der USA kündigte an, die Ausschüttung im dritten Quartal von 90 US-Cents auf 1,00 Dollar pro Aktie anzuheben. Das Bankhaus Goldman Sachs teilte mit, statt 1,25 Dollar pro Aktie nun 2,00 Dollar auszuschütten. Und die Bank of America wird ab dem dritten Quartal 17 Prozent mehr pro Aktie zahlen: Die Dividende steige auf 21 US-Cents pro Aktie, teilte das Unternehmen mit.

Die grossen US-Bankhäuser zeigten sich im jährlichen Belastungscheck der Fed vergangene Woche robust und dürfen daher wieder ohne Einschränkungen Dividenden ausschütten und Aktien zurückkaufen.

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