Energie

Viel Strom aus erneuerbarer Energie im Jurabogen

Der Swiss Energypark im Jurabogen hat im vergangenen Jahr insgesamt 134,5 Gigawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien produziert. Er deckte damit 81 Prozent des jährlichen Stroms der Region, wie die BKW am Donnerstag mitteilte.

Die Windkraftwerke des Parks steuerten 64 Prozent an die gesamte Produktion bei. (Archivbild)
Die Windkraftwerke des Parks steuerten 64 Prozent an die gesamte Produktion bei. (Archivbild) - KEYSTONE/LEANDRE DUGGAN

Die Windkraftwerke des Parks steuerten 64 Prozent an die Gesamtproduktion bei. Obwohl das Jahr 2025 aufgrund einer seltenen meteorologischen Konstellation von aussergewöhnlich schwachen Windverhältnissen geprägt war, produzierten sie vier Prozent mehr Strom als budgetiert, wie die BKW in einer Mitteilung schrieb.

Das Wasserkraftwerk La Goule produzierte so wenig Strom wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ursache waren rückläufige Wassermengen und regulatorische Anpassungen. Die Solarenergie erreichte einen Anteil von 24 Prozent an der Gesamtproduktion des Parks.

Der Park umfasst das Versorgungsgebiet des Stromnetzes der Société des Forces électriques de La Goule mit rund 21'000 Einwohnenden. Er erstreckt sich über ein 251 Quadratkilometer grosses Gebiet zwischen dem Kanton Jura und dem Berner Jura und beherbergt den Windpark Mont-Crosin, das Solarkraftwerk Mont-Soleil und die Wasserkraftproduktion des Staudamms La Goule im Kanton Jura.

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Kommentare

User #6412 (nicht angemeldet)

Ich sehe nirgends einen Hinweis darauf wie viel «Födergelder» hierbei gesprochen und verbraten wurden. Ohne diese staatliche Subventionen ist jeder, absolut jeder «alternativ»-Energiepark nicht konkurrenzfähig. Die Frage ob «nachhaltig» oder nicht stellt sich hier gar nicht. Denn die meisten Gelder die als Födergelder missbraucht werden, werden nicht nachhaltig erwirtschaftet...

User #4317 (nicht angemeldet)

Windenergieanlagen liefern Winterstrom für die Schweiz. Für Windenergieanlagen sind die Wintermonate die ertragreichsten. An sonnigen Tagen ist es in den Bergen nur selten windstill. Während der Wind nachmittags das Tal hinauf in Richtung Berg weht, strömt jeweils in der Nacht und am Morgen kühle Luft aus den Bergen ins Tal. Dann weht in der Schweiz der meiste Wind und es können grosse Mengen Strom produziert werden. Österreich, wie die Schweiz ein Alpenland, macht es vor. Dort fallen bereits 12% des Strommix auf Windenergie. In der Schweiz sind es weniger als 0,5%. Im Rahmen starker Tiefdruckgebiete können in der ganzen Schweiz Windgeschwindigkeiten von 100 km/h und mehr auftreten und mehrere Stunden bis Tage anhalten. Die Windgeschwindigkeit hat in den vergangenen Jahren weltweit um gut 7% zugenommen. Die Schweiz weist im Jura, in den Voralpen, auf einigen Graten und in einigen Tälern der Alpengünstige günstige Standorte auf. In der Schweiz werden Windrichtung und -stärke stark von der Topografie beeinflusst, vor allem in den Alpen. Der Windpark Juvent auf dem Mont Crosin deckt den Haushaltstromverbrauch von rund 70'000 Personen. Unter Berücksichtigung von Naturschutz und Klimaschutz sind 215 bis 310 Windenergie-Anlagen in der Schweiz sinnvoll und realisierbar.

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