Varta vor möglichem Neustart dank Schweizer Investor
Ein Schweizer Investor will den Batteriehersteller Varta mit einem Schuldenplan im dreistelligen Millionenbereich neu aufstellen.

Der Batteriehersteller Varta steht weiterhin unter massivem Druck durch eine anhaltende Finanzierungskrise. Laut der «Cash» prüft ein Schweizer Investor einen umfassenden Neustart des Unternehmens.
Der Unternehmer Pino Sergio von der Allswiss AG bietet die Übernahme von rund 300 Millionen Euro Schulden an. Zusätzlich sollen weitere bislang nicht genannte Investoren an dem Rettungskonzept beteiligt sein.
Die Gläubigergruppe um die Deutsche Bank reagiert laut Bericht mit deutlicher Skepsis auf den Vorschlag. Parallel droht Varta laut «aktien.news» bis Ende Juli 2026 eine mögliche Zerschlagung des Unternehmens.
Unsichere Finanzstruktur
Der Batteriehersteller wuchs in den vergangenen Jahren stark durch Apple-Aufträge und später durch Porsche-Beteiligungen. Diese Entwicklung führte dem «Industriemagazin» zufolge zu einer hohen Abhängigkeit von einzelnen Geschäftspartnern.
Nach der Restrukturierung im Jahr 2025 verkleinerte sich der Konzern deutlich und verlor zentrale Geschäftsbereiche. Gleichzeitig setzt Varta auf neue Batterietechnologien wie Natrium-Ionen-Systeme für künftige Anwendungen.
Für den Ausbau dieser Technologien werden Investitionen von bis zu zwei Milliarden Euro benötigt. Investoren zeigen sich jedoch weiterhin zurückhaltend aufgrund unsicherer Rendite- und Strukturperspektiven.
Varta: Gespräche über Rettung laufen
Allswiss AG positioniert sich im laufenden Verfahren als möglicher langfristiger Finanzinvestor für Varta. Die Gespräche zwischen Gläubigern und potenziellen Geldgebern laufen laut der «Cash» weiter auf mehreren Ebenen.
Dabei stehen unterschiedliche Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle im Fokus der Verhandlungen. Eine Entscheidung über die künftige Struktur des Unternehmens steht weiterhin aus und bleibt offen.

Damit bleibt die Zukunft des Batterieherstellers vorerst von den laufenden Gesprächen abhängig. Die Ergebnisse der Verhandlungen werden für die weitere Entwicklung des Unternehmens als entscheidend angesehen.












