USA schliessen Schlupfloch bei Chip-Exporten nach China

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Die US-Regierung will ein Schlupfloch bei den Export-Beschränkungen für hochentwickelte Chips nach China stopfen. Mit Handelsschranken wollen die USA verhindern, dass China bei Künstlicher Intelligenz aufschliesst.

Der US-Konzern Nvidia hatte zuletzt versucht, im chinesischen Markt Fuss zu fassen. (Archivbild)
Der US-Konzern Nvidia hatte zuletzt versucht, im chinesischen Markt Fuss zu fassen. (Archivbild) - KEYSTONE/EPA/HANNIBAL HANSCHKE

Die Auflagen gelten nicht nur für direkte Ausfuhren nach China, sondern auch für Firmen im Ausland, die ihr Hauptquartier oder ihre Muttergesellschaft in China hätten, teilte die zuständige US-Behörde für Industriesicherheit mit.

Im Rennen um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz sind die Chips der US-Firma Nvidia unersetzlich. US-Präsident Donald Trump belegte China deshalb mit Handelsbeschränkungen für Nvidias beste Produkte. Die neue Massnahme deutet nun auf einen weiterhin harten Kurs gegenüber Peking hin, obwohl Trump sich zuletzt um ein harmonisches Verhältnis mit Chinas Staatschef Xi Jinping bemühte.

Nvidia hatte zuletzt versucht, wieder im chinesischen Markt Fuss zu fassen. Der Konzern machte dort einst Milliardengeschäfte, bis die Streitigkeiten zwischen Washington und Peking das Geschäft quasi zum Erliegen brachten. Für Nvidia, dem wertvollsten Unternehmen der Welt, geht es bei den Beziehungen zu China um viel Geld: Dem Konzern entgehen nach Schätzung von Firmenchef Jensen Huang allein in diesem Jahr Erlöse von rund 50 Milliarden Dollar.

Kommentare

User #6021 (nicht angemeldet)

China hat gewonnen und kann eigene produzieren lassen.

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