Goldman Sachs

    US-Bank Goldman Sachs macht im letzten Quartal Verluste

    Keystone-SDA
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    USA,

    Im letzten Quartal verzeichnet die US-Bank Goldman Sachs hohe Verluste. Der Finanzkonzern verdiente 66 Prozent weniger als im Vorjahr.

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    Das Logo der US-Bank Goldman Sachs. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die US-Bank Goldman Sachs verzeichnet zum Jahresende hohe Verluste.
    • Der Finanzkonzern verdienten nach eigenen Angaben 1,3 Milliarden Dollar.
    • Im Vorjahr verdiente er noch 66 Prozent mehr.

    Trotz einer florierenden Handelssparte büsste die US-Bank Goldman Sachs zum Jahresende ein. Der Finanzkonzern verdiente unter dem Strich 1,3 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es 66 Prozent, wie der Konzern selbst angibt.

    Grund für das Einbüssen seien Verluste im Privatkundengeschäft. Zudem drückte eine höhere Risikovorsorge für Kredite, die bei einer Wirtschaftskrise platzen könnten, die Bilanz. Die Aktie der Bank fiel um rund zwei Prozent.

    Goldman Sachs nimmt weniger ein

    Goldman Sachs litt im vierten Quartal unter geringeren Einnahmen in der Vermögensverwaltung und einer Flaute im Investmentbanking. Zu dem die Betreuung von Firmen bei Börsengängen sowie Übernahmen und Fusionen zählen.

    Ein Lichtblick war das Handelsgeschäft mit Anleihen, Rohstoffen und Währungen. Hier gab es deutliche Zuwächse, da viele Anleger angesichts von Inflations- und Rezessionsrisiken ihre Portfolios anpassten. Insgesamt gingen die konzernweiten Erträge im Schlussviertel aber um 16 Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar zurück.

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    Bei Goldman Sachs wird viel gearbeitet: Banke vor dem Hauptsitz in New York (Archivbild). - sda - KEYSTONE/AP/MARK LENNIHAN

    Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 brach der Nettogewinn um 48 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar ein. Die Erträge gaben um 20 Prozent auf 47,4 Milliarden Dollar nach. Vorstandschef David Solomon sprach bei der Präsentation der Ergebnisse von einem «herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld».

    Neue strategische Ausrichtung geplant

    Goldman Sachs wolle sich jetzt auf eine strategische Neuausrichtung zur Stärkung des Kerngeschäfts konzentrieren. Laut US-Medienberichten sollen im Rahmen eines Sparplans rund 3200 Stellen gestrichen werden. Das Unternehmen hat diese Zahl bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.

    Bereits am Freitag hatte Goldman Sachs in einer Pflichtmitteilung milliardenschwere Verluste in seiner neuen Privatkundensparte «Platform Solutions» offengelegt. Der Versuch des traditionell auf reiche Kunden spezialisierten Wall-Street-Hauses war in den vergangenen Jahren nicht wie erhofft verlaufen.

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    Die Boni bei der UBS waren Millionen hoch. - pixabay

    Sie wollten mit Sparkonten und einer zusammen mit dem iPhone-Hersteller Apple herausgebrachten Kreditkarte im Massenmarkt angreifen. Nach dem will sich Goldman Sachs nun wieder stärker auf seine Wurzeln als exklusive Bank für wohlhabende Klienten zurückbesinnen.

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