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    UBS zahlt nach Beschwerden Entschädigungen an Dollar-Derivate-Kunden

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Zürich,

    Nach massiven Verlusten bei UBS Dollar-Derivaten erhalten rund 100 Schweizer Kunden nun Kulanzzahlungen.

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    Im Rahmen ihres Kostensenkungsprogramms konnte die UBS im zweiten Quartal zudem zusätzliche Einsparungen von brutto 0,7 Milliarden Dollar erreichen. (Archivbild) - depositphotos

    Die UBS hat nach massiven Beschwerden von Kunden mit Dollar-Derivaten auf Kulanzbasis Entschädigungen ausgezahlt. Rund 100 Schweizer Kunden erhielten Zahlungen, nachdem sie mit den strukturierten Produkten hohe Verluste erlitten hatten.

    Die Bank hatte die Fälle intern überprüft so «Finews». Bei einigen Kunden wurde festgestellt, dass sie im Verhältnis zu ihrem Vermögen übermässige Risiken eingegangen waren.

    UBS Dollar-Derivate: Verluste bei Privatkunden

    Die UBS ergriff Massnahmen, um diese Positionen zu bereinigen und bot betroffenen Privatkunden individuelle Lösungen an, wie «Inside Paradeplatz» meldet.

    Die betroffenen Derivate richteten sich eigentlich an professionelle und risikobereite Anleger. Dennoch wurden sie laut mehreren Kunden auch Privatpersonen aggressiv angeboten.

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    Die UBS reagierte auf die Verluste bei Dollar-Derivaten mit individuellen Lösungen für betroffene Privatkunden. (Archivbild) - Depositphotos

    Nach den starken Wechselkursschwankungen im April mussten viele Anleger ihre Positionen unter ungünstigen Bedingungen halten. Und sie erlitten erhebliche Verluste, wie «Cash» berichtet.

    Kritik an Beratung und Risikoaufklärung

    Anwälte und Betroffene werfen der UBS vor, die Risiken der Produkte nicht ausreichend kommuniziert zu haben. Laut Anwalt Nicolas Ollivier seien viele Kunden nicht klar über die möglichen Verluste informiert worden.

    Die UBS betonte, jeden Fall einzeln geprüft zu haben. Die Bank erklärte, nur eine sehr kleine Zahl von Kunden sei betroffen gewesen.

    Die Task-Force der Bank habe ihre Arbeit fast abgeschlossen, Gespräche mit einzelnen Kunden laufen aber weiter, wie «Cash» schreibt.

    Rechtliche Schritte und weitere Klagen

    Einige Kunden, die keine Entschädigung erhielten, haben Strafanzeige erstattet. Die Zürcher Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe des unlauteren Wettbewerbs, so «Cash» weiter.

    Ist die UBS kulant genug bei den Entschädigungen für Dollar-Derivate-Kunden?

    Die UBS sieht sich weiterhin mit Kritik an der Vermarktung und Beratungspraxis konfrontiert.

    Die Bank betont, sie habe die Beschwerden ernst genommen und wolle mit Kulanzzahlungen weitere Klagen vermeiden. Die juristische Aufarbeitung ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

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    Kommentare

    User #5959 (nicht angemeldet)

    Das stossende an diesem äusserst undurchsichtigen Verfahren ist das nicht klar ist wer und nach welchen Kriterien die einen entschädigt werden und die anderen nicht. Reicht wohl wenn man genügend Geld und Freunde in der UBS hat.

    User #4163 (nicht angemeldet)

    Der Artikel ist mir zu oberflächlich. Man sollte die betroffenen UBS-Kunden anhören und dann den Text dazu schreiben.

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