UBS-Finanzchef: Kunden sind trotz Iran-Krieg weiterhin aktiv
Die Grossbank UBS sieht sich mit Blick auf das Geschäft trotz des Konflikts im Nahen Osten weiterhin konstruktiven Märkten gegenüber. Die Kunden seien weiterhin engagiert, sagte UBS-CFO Todd Tuckner am Dienstag an der «European Financial Conference» von Morgan Stanley.

Dies gelte angesichts der geopolitischen Entwicklungen in den vergangenen Wochen sowohl für Privatkunden als auch für institutionelle Kunden. Die Kunden seien aktiv, aber vorsichtig.
An den Finanz- und Anleihenmärkten werde mit dem Konflikt zunehmend eine Pausierung der Zinssenkungen durch die Zentralbanken erwartet. Es sei aber bisher noch nicht wirklich ein Konjunkturwachstumsproblem eingepreist.
Zudem habe die UBS ein sehr geringes Engagement im Bereich Private Credit gemessen an der Bilanz. Mit dem Exposure fühle er sich wohl, sagte der CFO. Und Tuckner gab sich auch unbesorgt mit Blick auf UBS-Investmentfonds im Bereich der privaten Kreditvergabe.
Seit einigen Wochen hatten sich die Sorgen vor den unklaren Folgen der KI-Welle auch für den Markt für private Kreditunternehmer gemehrt. Die Aktien grosser Private-Credit-Fondsanbieter wie Blackstone, Apollo Global Management und Blue Owl waren damit jüngst stark unter Druck gekommen.
In den kommenden Tagen werde indes die CS-Migration in der Schweiz abgeschlossen, sagte UBS-Finanzchef Tuckner weiter. Nachdem die Kunden auf die UBS-Systeme überführt sind, werde es mit der folgenden Abschaltung der alten Systeme noch einmal zu deutlichen Kosteneinsparungen kommen. Tuckner rechnet mit einer Ausserbetriebnahme bis Ende 2026.










