UBS

    UBS-Aktien nach Quartalszahlen schwer unter Druck

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Die Aktien der UBS sind am frühen Dienstag stark unter Druck. Die Grossbank hat mit ihren Zweitquartalszahlen das Vorjahresergebnis zwar leicht übertroffen, dies allerdings lediglich wegen eines (bekannten) Sondereffekts. Analysten sind eher enttäuscht von den Zahlen.

    UBS-Sitz
    UBS-Sitz in Zürich. (Symbolbild) - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Um 9.35 Uhr verlieren die UBS-Papiere 6,4 Prozent auf 15,12 Franken, im bisherigen Tief fiel die Aktie gar bis 15,06 Franken.

    Der Gesamtmarkt (SMI: -0,2%) notiert derweil lediglich knapp unter dem Schlussstand vom Vortag.

    Im Ergebnis ohne den Sondereffekt (Verkauf JV mit Mitsubishi) zeigt sich die schwierige Situation an den Finanzmärkten mit hoher Inflation, anhaltendem Ukraine-Krieg und erneuten Corona-Lockdowns in China. Die Erträge bzw. die Gewinnzahlen in den meisten Bereichen fielen denn auch (deutlich) tiefer aus als im entsprechenden Vorjahresquartal. Zwar war ein Rückgang im Markt erwartet worden, allerdings fiel dieser deutlich stärker aus als die Experten erwartet hatten.

    Für die Analysten der kanadischen RBC etwa war das Ergebnis auf diversen Ebenen enttäuschend. Zudem bleibe auch der Ausblick vorsichtig, heisst es in einem ersten Kommentar. Die deutlich tieferen Vermögenswerte der Kunden - die AuM sind allein im zweiten Quartal um 468 Milliarden gesunken - würden auch die zukünftigen Gewinne beeinträchtigen.

    Bei Jefferies zeigt man sich überrascht, dass die UBS auf allen Ebenen schwächer abgeschnitten hat als erwartet. Es sei klar gewesen, dass die Erträge im aktuellen Umfeld sinken würden, meinen die Analysten des US-Brokers, sie seien aber stärker gesunken als erwartet.

    Und auch Goldman Sachs spricht von Zahlen unter den Erwartungen, dies vor allem wegen der tieferen Vermögen (AuM) und tieferen Erträgen. Während die Erträge insgesamt um 6 Prozent unter den Erwartungen geblieben seien, seien es beim Vorsteuergewinn sogar 14 Prozent weniger gewesen, rechnen die Analysten der US-Bank vor.

    Die Kollegen der ZKB finden immerhin einen positiven Punkt. Erfreulicherweise sei der Nettoneuzufluss an Vermögenswerten im Global Wealth Management (GWM) mit 0,4 Milliarden Dollar leicht positiv gewesen, insbesondere in der APAC-Region stark positiv mit 3 Milliarden an Zuflüssen. Das kontrastiere mit der Entwicklung bei Julius Bär, die in Asien ein starkes Deleveraging (Abbau der fremdfinanzierten Risikopositionen der Kunden) erfahren habe.

    Kommentare

    Weiterlesen

    df
    55 Interaktionen
    Was tun?
    Breel Embolo
    220 Interaktionen
    2025 verurteilt

    MEHR UBS

    UBS
    1 Interaktionen
    Zürich
    UBS
    6 Interaktionen
    Kritik
    sdf
    4 Interaktionen
    Zürich

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    2 Interaktionen
    Zürich/Dübendorf ZH
    Zürich HB ausfall
    3 Interaktionen
    Bahn-Störung
    ZFF 2026: Riesen-Promiauflauf im Kongresshaus
    4 Interaktionen
    Die Bilder!
    FC Zürich Xamax
    Testspiel-Erfolg